Vollständige Version anzeigen : Soundanlage mit Subwoofer im W124
fleibaka
15.03.2010, 19:35
Hallo Leute,
da mich der Klang aus den Lautsprechern im Armaturenbrett nur ein bischen ankotzt, muß nun was passieren.
Die zu verbauenden Lautsprecher habe ich nun schon eine Weile rumliegen, also fange ich endlich mal an.
Eigentliche Doorboards habe ich verworfen, weil ich die Einbaulösung schon einmal hatte, und das Treten der Feststellbremse doch ziemlich umständlich wird. Erst recht, wenn man nicht bereit ist die Türen auszuschneiden. Dann kommen die Doorboards zu weit raus.
Die von mir angstrebte Lösung habe ich in ähnlicher Form schon einmal gebaut, die Lage des Lautsprechers hatte ich jedoch zu weit angewinkelt, weshalb der Platz für das Knie zur Tür zu eng wurde.
Der Lautsprecher ragte 7 cm über die Türtasche hinaus.
Der Klang war jedoch bis hinein in den Kickbassbereich sehr schön.
Diesmal soll der Klang durch einen Subwoofer ergänzt werden.
Also los, Jugend forscht.
Erstmal der Subwoofer: 10", 25 cm.
Spielen soll er zu Testzwecken erstmal in einem 19 Liter Gehäuse in geschlossener Ausführung. Die 19 Liter bei dieser Gehäuseart schlägt der Hersteller vor.
Bild 1: im Gehäuse, es fehlt nur noch eine Seitenwand
Bild 2: dto.
Bild 3: fertige Kiste mit Subwoofer
Das Anschlußterminal und die Dämmung fehlen noch.
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fleibaka
15.03.2010, 20:15
Nun geht es an die Doorboards
Passt logischerweise nur bei elektrischen Fensterhebern.
Bild 1: erstmal eine Schablone bauen
Bild 2: mit dem Fingernagel geritzt
Bild 3: das Gehäuse soll parallel zum Türgriff verlaufen
Bild 4: Schablone fertig gezeichnet
Bild 5: das soll die grobe Form der Grundplatte werden.
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fleibaka
15.03.2010, 20:27
weiter gehts:
Bild 1: die Form habe ich auf eine 9 mm MDF-Platte übertragen
Bild 2: die ausgeschnittene Form zur Überprüfung auf der Türverkleidung
Bild 3: der zugeschnittene Ring für den Lautsprecher
Bild 4: Bestimmung der groben Positionierung
Bild 5: damit der Lautsprecher nicht zu weit absteht, habe ich den Platz für den Magneten ausgeklinkt.
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fleibaka
15.03.2010, 20:41
weiter gehts:
Bild 1: noch einmal die Position des Lautsprechers zur Türtasche überprüfen
Bild 2: das Gleiche in der Frontalansicht, Korrekturen sind natürlich möglich
Bild 3: in der Totalen
Bild 4: grober Zuschnitt der Schablone für den Hochtöner
Bild 5: so ähnlich wird es später aussehen, die Grundplatte habe ich noch weiter ausgeschnitten, die Rundung weitergeführt.
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fleibaka
15.03.2010, 20:57
weiter gehts:
Bild 1: 4,3 cm hohe Distanzstücke unter der Trägerplatte des Lautsprechers
Bild 2: den Hochtöner nochmal ausgerichtet, das ist es aber noch nicht die Endlösung
Bild 3: zur Türtasche hin, mit einem in Form geschnittenen Brettchen abgedichtet
Bild 4: alles verleimt, Frontalansicht
Bild 5: zum Beschweren habe ich einen Trinknapf mit Wasser gefüllt
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fleibaka
15.03.2010, 21:17
weiter gehts:
Bild 1: die Trägerplatte für den Hochtöner geändert und grob zugeschnitten
Bild 2: hier versuche ich die Endposition für den Hochtöner zu bestimmen
Es wird später lediglich das Lautsprechergitter über die Türtasche überstehen, das sollte keine Beeinträchtigung bedeuten.
Bild 3: diese Schrägung ergibt die Beste Ausrichtung zum Fahrer (das bin ich) hin
Bild 4: den Übergang der einzelnen Trägerplatten verschließe ich mit Balsaholz
Bild 5: die Trägerplatte des Hochtöners ist nun zurechtgeschnitten, das wird eine interessante Form...
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fleibaka
15.03.2010, 21:47
weiter gehts:
Bild 1: das Balsaholz verklebt und fixiert, das Holz, welches den Hoch- vom Tieftöner trennt ist ebenso in Position
Bild 2: Das Trägerbrett des Hochtöners aufgeklebt und mit Nadeln fixiert
Bild 3: das vordere Abschlußbrettchen
Bild 4: lieber zuviel, als zuwenig Leim
Bild 5: erstmal alles verklebt, nun muß es trocknen
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fleibaka
16.03.2010, 01:06
weiter gehts:
nachdem der Leim soweit angezogen ist, kommt das restliche Balsaholz zum Einsatz.
Damit die ganze Konstruktion hinterher nicht wie eine Buschtrommel klingt, wird das ganze noch mit Glasfaser-Spachtelmasse verstärkt, dazu aber später.
Die spätere Form ist nun schon gut zu erkennen.
Bild 1: in die Tasche soll noch ein Teil des Resonanzraums gebaut werden, außerdem wird hiermit der nicht mehr zugängliche Bereich der Tasche verschlossen
Bild 2: das ist dieser Resonanzraum
Bild 3: verleimt, Balsa verklebt und mit Nadeln fixiert
Bild 4: die Rundung hergestellt
Bild 5: dto.
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fleibaka
16.03.2010, 02:42
weiter gehts:
Bild 1: der zusätzliche Resonanzraum ist geschlossen
Bild 2 - 4: so bekommt man langsam eine Vorstellung, wie es später aussieht
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fleibaka
16.03.2010, 20:05
weiter gehts:
der Holzleim ist getrocknet, erstmal schauen, ob die Übergänge in Ordnung sind.
Bild 1: gut zu erkennen, hier muß noch was weg, mit Bleistift anzeichnen
Bild 2: nun ist es an der Zeit, den Überschuß an der Grundplatte abzusägen. Dieser könnte zwar dranbleiben, aber ist unnötiger Ballast, und schwingt womöglich nach.
Bild 3: die Bereiche, an die man bei geschlossenen Gehäuse nicht mehr ran kommt, sollten jetzt mit Glasfaserspachtel verstärkt werden
Bild 4: die Spachtelreste können in anderen Bereichen verteilt werden.
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krytschek
16.03.2010, 23:51
Alter Lachs!
Du bist mal richtig geil!
Super sauber gearbeitet, so mag ich das!
Weiter so!!!!!!!!
Gruss Christian
gilberth
17.03.2010, 09:09
Toll.
Bin auf den Soundcheck gespannt.
Wann legst du denn die Kleinserie auf?
LG
Gilbert
j.-tommy
17.03.2010, 10:19
hi bonny....
bis jetzt ist das ne super korrekte arbeit...so kennen wir dich...respekt...:thumbsup:
einen kleinen einwand habe ich allerdings...:o
der glasfaserspachtel ist zum verstärken selbst ungeeignet...es besteht trotz bzw. wegen der fasern die gefahr, dass sich die spachtelmasse komplett vom mdf-untergrund löst, da sich die wärmeausdehnungskoeffizienten beider materialien deutlich unterscheiden und zusätzlich das mdf selbst bei luftfeuchtigkeit etwas quillt...der spachtel jedoch nicht...
zum verstärken solltest du epoxydharz mit glasfaserverstärkung verwenden...
wenn du dann noch das gesamte bauteil einmal ganz dünn mit harz (ohne fasern) innen und aussen überpinselst ist alles für die nächsten 100 jahre geschützt...:)
zum angleichen der form (übergänge usw.) kannst du selbstverständlich den glasfaserspachtel nehmen...
das soll nur ne anregung sein...nich das du dich mal später ärgerst...wäre schade um die ganze arbeit...;)
fleibaka
17.03.2010, 17:07
Danke erstmal für den Zuspruch.
Harz und Glasfaser kamen gestern zum Einsatz.
ganz großes Fiasko...:eek:
Glasfasermatte funktioniert nicht wirklich, das Zeug ist eher für Flächen, als für Formen geeignet.
Die Matten zerlegen sich derartig, daß sich der Materialauftrag bei 5mm + befindet.
Das ist nicht akzeptabel, oder die Vorlage müsste entsprechend kleiner ausgearbeitet werden.
Von der dann mal recht aufwendigen Spachtel und Schleifarbeit mal ganz abgesehen.
Flies mit einer Materialstärke von 10 mm fällt damit auch weg.
Ein Rückbau der Form ist also unausweichlich, dazu heute Abend mehr...
Bild 1 - 3: Glasfasermatten im Einsatz
Bild 4: alles mit Verdünnung abgewaschen.
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j.-tommy
17.03.2010, 19:10
hey bonny...:confused:
du solltest ja auch nicht alles mit so ner matte überziehen...:eek: ...sondern NUR dort fasern einsetzen, wo eine verstärkung nötig ist und wo es wirklich dicht sein soll...und da dann auch nicht mit ner matte, sondern mit einzelnen losen fasern arbeiten...also erst etwas harz drauf und dann ein paar fasern (nicht zu viel nehmen) drauf streuen...lose fasern abschütteln und den rest wieder mit harz überstreichen...wenn das harz zu dünn ist und an kanten immer wieder herunterläuft musst du etwas Thixotropiermittel (z.b. glasbubbles oder -flocken) dazugeben...
eventuell geht auch ein dünnes gewebe mit köper- oder atlasbindung (nur im absoluten notfall leinenbindung nehmen!) und einem flächengewicht so um 100g/m²...
das lässt sich sehr gut drapieren und ist nur ca. 2-3 ZEHNTEL millimeter dick (unverpresst ca. 0,5 mm)...
die matten aus dem baumarkt sind ja meist schon ca. 2-3 mm! dick...also absolut ungeeignet...
ne sauerei ist das arbeiten mit harz aber fast immer...einweghandschuhe und viele papiertücher helfen etwas
zum abwaschen aceton nehmen...achtung...latexhandschuhe sind für aceton ungeeignet...besser halten nitrilhandschuhe (meist blau)
ich wünsch dir viel glück...du schaffst das schon!...:thumbsup:
fleibaka
17.03.2010, 19:56
Hi Thommy,
mein Problem ist im Moment, das ich das abgedeckte Loch verschließen muß, ohne es aufzufüllen.
Jetzt rekonstruiere ich erstmal die Form (ist vom Tisch gefallen, und natürlich auf den schwächsten Punkt) :eek:
Dann suche ich mir das passende Bespannmaterial und gieße die zu verstärkenden Bereiche Stück für Stück von innen mit Glasfaser aus.
Ich denke, das sollte dann halten.
Gruß
fleibaka
j.-tommy
18.03.2010, 10:10
Hi Thommy,
mein Problem ist im Moment, das ich das abgedeckte Loch verschließen muß, ohne es aufzufüllen.
wieso geht an dieser stelle denn kein balsaholz ?
fleibaka
18.03.2010, 14:47
wieso geht an dieser stelle denn kein balsaholz ?
ginge schon, das müßte ich dann aber auch mit Glasfaser verstärken, das trägt mir dann zu dick auf. Von innen dann Glasfaserspachtelmasse, damit das ganze nicht schwingt...
Ich baue das ganze noch mal neu, anders, leichter und ein wenig kleiner.
Das zeige ich dann aber wieder.
Danke für Deine Tips
fleibaka
fleibaka
18.03.2010, 20:59
Natürlich mußte das ganze beim Umbau vom Tisch fallen.
Bild 1: Fiasko
Bild 2: repariert
Bild 3: statt mit Balsholz habe ich MDF-Ringe ausgeschnitten und eingepasst
Bild 4: verfüllt und gespachtelt
Bild 5: so habe ich es mir vorgestellt...
Was gefällt mir nicht:
1. links unter dem Lautsprecher sieht man einen Teil des unteren Resonanzraums.
2. der ganze rechte Bereich müsste noch verfüllt werden, da ich sonst Schwingungen der Bespannung befürchte. Dieser Bereich muß weg.
Also, alles auf Null und noch mal.
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fleibaka
18.03.2010, 21:14
Auf ein Neues, diesmal einfacher zum evtl. Nachbau.
Das erstellte Gehäuse dient nun zum Abnehmen der Maße.
Wenn man weiß, was man will, geht es echt schnell. Mit Anzeichnen, ausschneiden und bis zum provisorischen Aufbau auf der Tür: 52 Minuten.
Bild 1: erstmal alle Ringe aufgezeichnet, die Grundplatte hatte ich gestern schon gesägt
Bild 2: schon mal einen Ring für die andere Seite mit ausgesägt, die dicken Ringe mit etwas geringerem Durchmesser, das läßt sich dann besser einpassen.
Bild 3: fertig zugeschnitten, der Rest muß an der Tür eingpasst werden
Bild 4: provisorischer Aufbau
Bild 5: so soll es werden.
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Bild 1:
2.5litertee
18.03.2010, 21:56
Wozu der Feuerzeughalter? Du hast doch nen Zigarrettenanzünder...
fleibaka
18.03.2010, 22:39
:D
weiter gehts:
Bild 1: erstmal die Abstandsringe verkleben
Bild 2: bloß nicht geizig sein mit dem Leim
Bild 3: so ist genug Platz zur Tasche, es soll ja später noch Leder drauf...
Bild 4: hier ist zu erkennen, daß die Grundplatte nicht ganz passt
Bild 5: anzeichen, wo und in welcher Position die Ringe auf die Grundplatte müssen.
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fleibaka
18.03.2010, 22:46
weiter gehts:
Bild 1: Grundplatte nachgearbeitet, die Grundplatte innerhalb der Tasche angepasst
Bild 2: Nun ist ein guter Zeitpunkt die Maße auf ein Brett zu übertragen, die andere Seite kommt ja auch noch
Bild 3: Nun sollen die Ringe auf die Grundplatte
Bild 4: aufgeklebt und justiert
Bild 5: Ausrichtung überprüft und mit 10 Liter Wasser beschwert
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fleibaka
19.03.2010, 01:53
weiter gehts:
Bild 1: der Abstand zum "Turm" war ein bischen groß, mit Balsaholz ausgefüttert
Bild 2: so habe ich rechts und links dann ausreichend Verbindung, unterfüttert ist es auch. Dieser Teil muß nur sich selbst tragen, es gibt keine Verbindung zum Resonanzraum des Tief-Mitteltöners.
Bild 3: mit einer selbstgebauten Lehre sicherstellen, daß der Verlauf stimmt
Bild 4: natürlich an mehr als einer Stelle
Bild 5: so muß das ganze erstmal trocknen
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fleibaka
19.03.2010, 05:29
weiter gehts:
damit der Tief- als auch der Hochtöner in der Tiefe ausreichend Freigang haben, wird noch eine 1mm starke Holzplatte unter die Grundplatte geklebt.
Gleichzeitig muß der Resonanzraum des Tieftöners nach hinten hin noch verschlossen werden. Dieses erfolgt mit einer 2mm Sperrholzplatte.
Beide Platten werden vollflächig verleimt.
Bild 1: 1mm Platte aufgeklebt, den hinteren Ausschnitt für den Magneten habe ich vorher ausgeschnitten
Bild 2: die ganze Konstruktion ist nun auf der 2 mm Platte verklebt.
Bild 3: den 10 Litereimer nicht vergessen
Bild 4: eine weitere Verstärkung eingeklebt
Bild 5: den überschüssigen Leim entfernt, so sieht das schon besser aus
geht weiter
j.-tommy
19.03.2010, 09:37
so sieht das schon besser aus...
wo du recht hast....hast du recht...:thumbsup:
ich fand den feuerzeughalter gut...da hat man(n)s immer griffbereit...;)
Da gibt ja einer richtig gas :thumbsup:
fleibaka
21.03.2010, 03:29
weiter gehts:
Bild 1: die andere Seite muß noch geschlossen werden
Bild 2: verschlossen
Bild 3: so soll das Board später sitzen
Bild 4: bis auf das Finish ist diese Seite fertig
Bild 5: hier müssen noch Anpassungen an die Türverkleidung vorgenommen werden
geht weiter:
fleibaka
21.03.2010, 03:46
weiter gehts:
in das Gehäuse müssen noch die Kabeldurchführungen gebohrt werden.
Für jede Kammer ein eigener Kanal
Bild 1: die Bohrung für den Hochtöner: etwas größer, weil Steckverbinder durchpassen müssen
Bild 2: für den Mittel- Tieftöner.
Bild 3: Verstärker, Powercap und 2 nicht benötigte Frequenzweichen. Die sind für die hinteren Lautsprecher, werden aber im Moment nicht angeschlossen. Das ganze war in diesem Wagen schon einmal eingebaut, die Kabel lagen deshalb noch.
Bild 4: provisorische Verlegung der Kabel. Die ganze Einheit soll bei Gelegenheit in den Kombi umziehen, da gebe ich mir dann mehr Mühe
Bild 5: Nachts ohne Beleuchtung sieht es dann besser aus. Der Motor ist aus.
geht weiter
fleibaka
21.03.2010, 04:08
weiter gehts:
Nun gab es den ersten Soundcheck...
Hammermäßig :D
Die vorderen Lautsprecher bringen einen Kickbass, daß das Grinsen nicht mehr aus dem Gesicht geht.
Der linke Lautsprecher läßt aber noch ein wenig Druck vermissen, in die Türtasche baue ich noch einen zusätzlichen Resonanzraum ein, dann kann die Membran des Tieftöners weiter ausschwingen. Dämmung kommt dann auch.
Der rechte Lautsprecher, vor fast einem Jahr gebaut, hat aufgrund der geänderten Lage des Tieftöners mehr Resonanzraum. Deshalb scheint dieser
Lautsprecher lauter zu spielen.
Beim Einsteigen hat sich aber jeder die Knochen gestoßen, deshalb war die Konstruktion nur kurz im Einsatz, ich konnte das Gejammer nicht mehr hören.
Beide Lautsprecher klingen aber sauber und schön trocken vom Klang her.
Bild 1: noch einmal der Blick auf das Doorboard im nun eingebauten Zustand. Der HT ist noch nicht befestigt
Bild 2: altes Doorboard rechts. Gut zu erkennen ist der Abstand zur Türtasche
Bild 3: bei dieser Lösung war von der Türtasche nichts mehr nutzbar
Bild 4: Alpine Radio, auf dem Display ist eine Folie, schwarz-weiße Anzeige für Farbenblinde :thumbsup:
Den weiteren Fortgang werde ich natürlich noch zeigen, ist ja nun erstmal der Rohbau, und die zweite Seite fehlt ja auch noch.
die vorderen Lautsprecher spielen runter bis 75hz, der Subwoofer ab 80hz abwärts.
geht bald weiter
fleibaka
21.03.2010, 18:46
angenehmer Nebeneffekt, der durch die Montage auf der Türverkleidung entsteht:
Innen tobt das Gewitter, außen hört man lediglich, daß die Musik lauter gestellt ist, wobei sogar der Dieselmotor zu hören ist.
Schon fast perfekte Schallentkopplung zur Karosserie.
fleibaka
j.-tommy
22.03.2010, 09:53
hast du den spass einfach auf die türverkleidung geschraubt?...
fleibaka
22.03.2010, 14:24
jupp
im Kombi wird der Türeinsatz (herausnehmbar) entsprechend ausgearbeitet, oder neu angefertigt, dann wird das Doorboard noch mit Gummi unterlegt und fest mit der Tür verbunden. Die Löcher, die nun im Stoff der Türverkleidung sind bekommt man leicht kaschiert, das habe ich vorher ausprobiert.
Evtl. müssen dann aber Bitumenmatten in die Tür geklebt werden.
Zusätzlich erreiche ich noch ein wenig mehr Beinfreiheit.
2.5litertee
22.03.2010, 14:35
bei einer schwarzen stoff türverkleidung eines diesels, der eh nie mehr verkauft wird, würd ich mir über die Löcher keine Gedanken machen. Ersatz ist da schnell besorgt
fleibaka
22.03.2010, 14:39
im Falle eines Unfalls, wäre es aber nett, wenn mir die Teile nicht um die Ohren fliegen.
fleibaka
22.03.2010, 22:55
geht weiter:
Nun muß die Anpassung an die Türverkleidung erfolgen, damit das Doorboard aussieht, als wenn es dort hingehören würde.
Alles muß schräg geschnitten sein, da die Verkleidung selber auch schräg verläuft.
Bild 1: einpassen des ersten Holzes
Bild 2: anzeichnen, was noch weggefeilt werden muß
Bild 3: eingeklebt
Bild 4: da der Bezug noch fehlt, muß ausreichend Platz zur Verleidung bleiben
Bild 5: alle Hölzer gesägt, gefeilt und verklebt.
Nach der Trocknung des Leims...
gehts weiter
fleibaka
25.03.2010, 00:30
weiter gehts:
Nachdem alles an die Verkleidung angepasst ist, werden noch die Übergänge mit Glasfaserspachtel verfüllt.
Bild 1: die Rundung
Bild 2: den Übergang zum Hochtöner verschlossen, den restlichen Spachtel einfach in den Hohlraum getan
Bild 3: mit dem Spachtel, kurz vor Trocknungsende, den Übergang geschnitten
Bild 4: das Loch im Hochtonbereich ist nun auch verfüllt
Bild 5: mit einer Feile habe ich die Übergänge verschliffen
geht weiter
fleibaka
25.03.2010, 00:37
weiter gehts:
Bild 1: so sollte es dann passen
Bild 2: das restliche Gehäuse auch mit der Feile verschliffen
Bild 3: als Bespannung hält ein Spannbettlaken her, straff gespannt, die Rückseite durchgehend getackert
Bild 4: so habe ich es mir gedacht
Bild 5: andere Perspektive
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fleibaka
25.03.2010, 04:11
weiter gehts:
Bild 1: das überschüssige Laken weggeschnitten
Bild 2: eine Waage zum Anmischen des Harzes ist eine feine Sache
Bild 3: das Harz ist aufgetragen und schön in das Gewebe getupft
Bild 4: nun muß es erstmal wieder trocknen
Bild 5: mit Lautsprechern auf die Türpappe gelegt
geht weiter
fleibaka
25.03.2010, 06:44
weiter gehts:
Bild 1 - 3: nun wird zum verstärken der Bespannung eine weitere Schicht Harz aufgetragen
Bild 4: alles einmal übergeschliffen
Bild 5 : erneute Anprobe mit Lautsprechern
geht weiter
fleibaka
28.03.2010, 03:43
weiter gehts:
Bild 1: 4 Lagen Füller aufgetragen
Bild 2: naß geschliffen mit 800er Schleifpapier
Bild 3: weitere 4 Lagen Füller, hiermit sind die größten Ungenauigkeiten ausgeglichen.
Bild 4: Füller angeschliffen und Anprobe
Bild 5: schwarze Farbe aufgetragen und die letzten Fehler herausgeschliffen
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fleibaka
28.03.2010, 04:15
weiter gehts:
Bild 1: mattschwarz
Bild 2: zur Dämmung der Eigenschwingung wurden Bittumenmatten aufgeklebt
Bild 3: das Doorboard mit der Türpappe verschraubt und den Tieftöner zur Positionierung befestigt, bevor der Schaumgummidämmstreifen aufgeklebt wurde. Dieser Dämmstreifen könnte ansonsten die Ausrichtung des Lautsprechers erschweren.
Bild 4: FERTIG
Bild 5: fertig
Die Türverkleidung ist noch staubig und verschmutzt, einmal Kunststoffpflege (hatte ich nicht zur Hand) und der Kontrast sollte passen.
geht weiter
fleibaka
28.03.2010, 04:21
geht weiter:
irgendwann wird das Doorboard noch bespannt, das macht ein Sattler, der will dann aber Geld :confused:
Bild 1 - 5: Impressionen
geht weiter
Aspirin2006
28.03.2010, 04:25
sieht doch ganz gut aus!
Mein Geschmack wärs zwar nicht unbedingt aber es soll ja auch klingen :thumbsup:
ich denke mal, das wird hier gegeben sein ;)
Vielen Dank für deine schönen Dokus, bin immer wieder begeistert!
fleibaka
28.03.2010, 04:33
Fazit:
Mit der Integration in die Tür bin ich mehr als zufrieden.
Der Klang, heute mal mit einer original CD getestet, sauber, verzerrungsfrei und reichlich Druck, dabei ein wunderbares Volumen, auch dank des Subwoofers.
Ohne Subwoofer ist der Klang auch mehr als zufriedenstellend, nur die maximale Lautstärke kann dann nicht mehr erreicht werden, da diese Lautsprecher dann den kompletten Frequenzgang spielen müssen, was unter 50Hz irgendwann zur Verzerrung führt.
die Beinfreiheit ist nicht merkbar eingeschränkt, auch in engen Parklücken kann problemlos eingestiegen werden.
Die Kunst wird sein, die Bespannung des rechten Doorboards genauso hinzubekommen
Bild 1 - 3: letzte Eindrücke
Ich hoffe, ich konnte hiermit einen Anstoß zum Selbermachen geben, der Sound im W124 kann deutlich verbessert werden. Josh kann über Ostern probehören.
Vielen Dank für Euer Interesse
fleibaka
steff_see
28.03.2010, 11:41
für diese zeitintensive arbeit. vielen dank für die doku und viel freude beim täglichen hören :)
steff_see
sehr detailierte Doku. Vielen Dank dafür.
Wie tief könnte man das Doorboard wohl versenken? Bis zum Übergang zum Hochtöner sollte möglich sein oder?
fleibaka
28.03.2010, 14:42
sehr detailierte Doku. Vielen Dank dafür.
Wie tief könnte man das Doorboard wohl versenken? Bis zum Übergang zum Hochtöner sollte möglich sein oder?
Hallo,
wenn die Türverkleidung ausgeschnitten und das Dooboard direkt am Türblech befestigt wird, sind ca 1,5 cm geringerer Aufbau möglich.
Gruß
fleibaka
fleibaka
30.03.2010, 01:02
Nachtrag:
nun bin ich endlich dazu gekommen, die Türverkleidung zu putzen und zu pflegen.
Bild 1 - 5: seht selbst
fleibaka
ImmerWasZuLachen
30.03.2010, 14:35
Ich fasse mich mal kurz:
RESPEKT!
:D
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