b.sacco
14.01.2010, 14:14
Aus See geborgener Oldtimer wird versteigert Erschienen am 13. Januar 2010
Bugatti Brescia bei der Bergung aus dem Lago Maggiore
Die wohl teuerste Rostlaube der Welt kommt nun beim Auktionshaus Bonhams unter den Hammer. Geboten werden kann Ende Januar auf die Überreste eines Bugatti Brescia Type 22 Roadster, der mehr als 70 Jahre auf dem Grund des Lago Maggiore gelegen hat.
Bergung mit traurigem Hintergrund
Der Bugatti war lange Zeit nur Mitgliedern eines Tauchklubs in Ascona bekannt. Ein Mitglied des Tauchklubs, Damiano Tamagi, wurde im Februar 2008 von drei Jugendlichen attackiert und zu Tode geprügelt. Der Vater des Toten gründete daraufhin eine Stiftung gegen Jugendgewalt und beschloss, den Bugatti zu heben und zugunsten der "Fondazione Damiano Tamagi" zu versteigern.
20 Prozent des Bugatti erhalten
Rund 20 Prozent des Fahrzeugs sollen laut Auktionskatalog trotz der ungünstigen Umstände erhalten geblieben sein, darunter die Hälfte des Chassis und der größte Teil der Alu-Karosserie. Die Organisatoren erwarten einen Versteigerungserlös zwischen 70.000 Euro und 90.000 Euro - zugunsten der Stiftung.
Erstmals 1925 registriert
Die Geschichte des versenkten Bugatti ist wechselvoll. Der Sportwagen wird erstmals 1925 im französischen Nancy auf einen Georges Paiva registriert. Einige Jahre später gelangt das Fahrzeug auf Umwegen in die Schweiz.
Aus Steuergründen versenkt
Als der Zoll dort 1936 eine Einfuhrsteuer nachfordert, die den damaligen Wert des Fahrzeugs übersteigt, beschließt der Besitzer offenbar, den Bugatti kurzerhand im See zu versenken. 40 Jahre später spürt ein Taucher den Oldtimer auf, geborgen wird er jedoch erst 2009.
....tja, manche waren halt damals schon recht schräg drauf !:eek:
marvelous greetz, Steff
Bugatti Brescia bei der Bergung aus dem Lago Maggiore
Die wohl teuerste Rostlaube der Welt kommt nun beim Auktionshaus Bonhams unter den Hammer. Geboten werden kann Ende Januar auf die Überreste eines Bugatti Brescia Type 22 Roadster, der mehr als 70 Jahre auf dem Grund des Lago Maggiore gelegen hat.
Bergung mit traurigem Hintergrund
Der Bugatti war lange Zeit nur Mitgliedern eines Tauchklubs in Ascona bekannt. Ein Mitglied des Tauchklubs, Damiano Tamagi, wurde im Februar 2008 von drei Jugendlichen attackiert und zu Tode geprügelt. Der Vater des Toten gründete daraufhin eine Stiftung gegen Jugendgewalt und beschloss, den Bugatti zu heben und zugunsten der "Fondazione Damiano Tamagi" zu versteigern.
20 Prozent des Bugatti erhalten
Rund 20 Prozent des Fahrzeugs sollen laut Auktionskatalog trotz der ungünstigen Umstände erhalten geblieben sein, darunter die Hälfte des Chassis und der größte Teil der Alu-Karosserie. Die Organisatoren erwarten einen Versteigerungserlös zwischen 70.000 Euro und 90.000 Euro - zugunsten der Stiftung.
Erstmals 1925 registriert
Die Geschichte des versenkten Bugatti ist wechselvoll. Der Sportwagen wird erstmals 1925 im französischen Nancy auf einen Georges Paiva registriert. Einige Jahre später gelangt das Fahrzeug auf Umwegen in die Schweiz.
Aus Steuergründen versenkt
Als der Zoll dort 1936 eine Einfuhrsteuer nachfordert, die den damaligen Wert des Fahrzeugs übersteigt, beschließt der Besitzer offenbar, den Bugatti kurzerhand im See zu versenken. 40 Jahre später spürt ein Taucher den Oldtimer auf, geborgen wird er jedoch erst 2009.
....tja, manche waren halt damals schon recht schräg drauf !:eek:
marvelous greetz, Steff