Vollständige Version anzeigen : Rostworkshop
Aus gegebenem Anlass gehts hier mal wieder um Rost.
Diesmal gibt es den Workshop aber zum mitmachen, online.
Ich sage euch aber gleich, das wird eine längerdauernde Sache, weil mir eh vorne und hinten die Zeit fehlt, Ferien sind, usw. usf.
Aber, ich schreibe schon einmal den Auftaktthread, weil ich gerade die Kamera in der Hand habe und mache heute schon einmal die Bestandsaufnahme.
Der rostende Kotflügel war ja nie zu übersehen. Der hat genau wie die Radlaufecken hinten links und rechts regelmäßig Wachs, Fett und sonstwas abbekommen, das hatte aber nie durchschlagenden Erfolg.
Heftig ist auch die Türunterkannte, da sieht es extrem bröselig aus. Die Türen sind von innen mit Wachs geflutet, die Durchrostung kommt jedoch eindeutig von außen, wie auch immer.
Auf dem Plan steht also:
- Reinigung
- Abbau Plastikverkleidungen und stoßstangen excl. Türen (Fahrertür wohl doch)
- Endspitzen
- Kotflügel
- Fahrertür
- Unterbodenkonservierung
- Motorraumkonservierung
Und darüber berichte ich dann demnächst. So mein aktueller Vorsatz.
Wer sonst noch Llangeweile hat, Rost, und Zeit um seine Karre mal n bisschen stehen zu lassen (weil er n Fahrverbot, Urlaub oder n Dutzend anderer Autos zum fahren hat) kann das ja dann an seinem nachspielen.
Mfg, Mark
cheeeech
27.07.2008, 02:10
Also nen Kotflügel und ne Tür kannste haben für schmales... Dafür brauch man nu wirklich keinen Workshop....
Sorry, aber steht absolut in keinem Verhältnis zum tauschen. Was willstn da retten ????
Neu bzw gebraucht und abfaaaahn....
2.5litertee
27.07.2008, 02:15
Ersatzteile und tauschen sind für Opelfahrer Fremdwörter.
cheeeech
27.07.2008, 02:20
War selber jahrelang Opelfahrer...
Aber sonne Shice hats bei mir nicht gegeben. Was gebrauchtes ran und denn is jut....
Zumal wenn ich das richtig sehe er ja nun auch noch 199 spazierenfährt....
So, dann gehts mal los.
Heute stand Abbau Plastikverkleidungen und Entrostung auf dem Plan.
2 abgebrochene Clipse, einen ausgebohrten Clips, das wars.
Anschließend Kärchern und Sandstrahlen.
Die Türe ist weit ab von durch, das ist nur n bissel Flugrost mit ner leicht angefressenen Kante, kein Grund da eine neue rein zu schrauben. Der Flügel war allerdings nicht mehr zu retten. Hab ihn trotzdem geschweißt.
15kg Hochofenschlacke später...
Mfg, Mark
Rechte an Text und Bild vorbehalten.
Part II
Jürgen Sch.
01.08.2008, 21:22
Hattest Du die Stellen schon mal ausgebessert? - ich beziehe mich auf die
ersten Fotos.
MfG - J.
Hattest Du die Stellen schon mal ausgebessert? - ich beziehe mich auf die
ersten Fotos.
MfG - J.
Nein.
Ich habe im März 2004 nur den Radlaufbogen Kotflügel vorne links hinterm Rad entrostet, der hat etwas Rost angesetzt, da hat der Lackierer geschlampt, in den ist schonmal wer reingefahren.
2006 war das glaube ich, als ich die Fondseitenscheibenrahmen und den Teil vorm Rad hinten rechts entrostet hatte.
2008 stehen dann die gezeigten Stellen auf dem Plan.
Die Arbeit von 2004 ist weiterhin tadellos, ich hab die Stellen zwar teilweise trotzdem noch mal mitgestrahlt, aber weder Lackabhebung noch Rost waren zu sehen. Das was ich also 04 gemacht habe, da hat sich weiter nix dran geändert, alles top.
Wäre ja auch blöde wenn nicht. Die Reparaturmethode die ich anstrebe soll 10 Jahre halten. Länger muss das nicht, ich brauch ja die Stellen nicht besser machen als den Rest vom Auto.
Deshalb wird auch nur mit Rot-Braun grundiert, wenn auch von Spies & Hecker (sonst erreicht man die 10 Jahre nicht). Problematisch bei der von mir gezeigten Reparaturmethode sind die Materialübergänge neu an alt, vor allem die einzelnen Schichten. Aber wie gesagt, 10 Jahre erreicht das wohl. Will man auf mehr, muss man die Teile komplett Strahlen und zu einem 2k Epoxy-Primer greifen, wie bei meinem Opel. Allerdings bin ich der Meinung, dass so eine Reparatur nur besser werden muss, wie der Rest vom Auto.
Die Sachen die ich an anderen Autos 2002 gemacht habe, halten schon 6 Jahre.
Dieses dumme Gerede von wegen "wenn einmal angerostet kriegt man das nie wieder weg" über "da hilft nur ein Neuteil"* bis hin zu "Rost kann man nur großflächig herausschneiden und neu einschweißen" ist sowohl technisch als auch chemisch gesehen Quatsch, meißtens von Leuten die Roststellen in der Lackiererei entfernen lassen. Das verträgt sich meißtens nicht und daher kommen dann schlechte Erfahrungen...
Mfg, Mark
*Bezieht sich nicht auf Aussagen in diesem Beitrag, insbesondere NICHT auf die Aussage von cheech die in einem ganz anderen Zusammenhang steht.
Super - auf soetwas habe ich gewartet. :clap2:
Auch wenn es den einen oder anderen nicht interessiert - tu es halt für mich, Baby! :thumbsup: (Ich sag' auch nie wieder Baby zu Dir, versprochen ;) )
Mal ein paar doofe Fragen zum Start:
#1 : wie bekommt man eigentlich den ganzen Verkleidungsquatsch runter (also vorallem die Saccobretter). Bisher habe dazu nichts gefunden - einfach mit einen Kunstoffspatel vorsichtig abhebeln? Stoßstange und Blinker (<-der muss auch? doof) ist glaub' ich im Etzold beschrieben. Kotflügelinnenverkleidung wird sich wohl finden, wenn man da mal runter guckt - das ganze geht mit Rad dran?
#2 : Wie bist Du zum Entrosten von innen an den Kotflügel gekommen, reicht der Spalt, den man auf dem 3. Bild sieht?
#3 : Hast Du ein Bild von der Schweißstelle, als sie noch blank war, das Du hier posten könntest?
Danke schon mal und viel Erfolg noch!
Campos
Auf welchem 3. Bild?
Der Flügel ist nach Demontage der Radhausverkleidung super von hinten erreichbar, da passt sogar ne ganze Flex rein ;)
tu es halt für mich, Baby!
Ok.
(Ich sag' auch nie wieder Baby zu Dir, versprochen ;) )
Och, schade :(
#1 : wie bekommt man eigentlich den ganzen Verkleidungsquatsch runter (also vorallem die Saccobretter). Bisher habe dazu nichts gefunden - einfach mit einen Kunstoffspatel vorsichtig abhebeln? Stoßstange und Blinker (<-der muss auch? doof) ist glaub' ich im Etzold beschrieben. Kotflügelinnenverkleidung wird sich wohl finden, wenn man da mal runter guckt - das ganze geht mit Rad dran?
Das meißte steht im Etzold, ist aber eigentlich selbsterklärend.
Die Radhausverkleidungen vorne sind geschraubt, kann man nicht übersehen, die Sakkobretter zieht man an den Türen unten ab und schiebt sie oben zur Seite, ich glaube nach vorne. (Vorher die 2 Schrauben lösen, sieht man aber auch), die Kotflügelverkleidungen abziehen. (feste) Die Schwellerverkleidungen sind von unten geschraubt, und hinter der eingelegten Dichtung, die einfach mitm Schraubendreher lösen und herausnehmen, oben.
Die Stoßstangen haben vorne 4 Schrauben an den Längsträgern und 2 Seitliche und hinten 8, die sieht man wenn man das Plastikgeraffel raus hat.
Ich hab fleißig weiter Bilder geschossen, aktuell sind alle Radläufe und Kotflügel gefüllert und geschliffen, heute um 14:00 kommt Farbe.
Hoffe mal, das alles glatt geht. Werde jetzt gleich noch bevor ich arbeiten muss die Kotflügelkanten mit Unterbodenschutz einstreichen.
Wenn jemand das nachspielen will, -das Gefühl hatte ich bisher noch nicht- kann ich auch etwas zum Rostentfernen, theorie, Materialwahl, Verarbeitung, etc. ausführen.
Mfg, Mark
Ich hab fleißig weiter Bilder geschossen, aktuell sind alle Radläufe und Kotflügel gefüllert und geschliffen, heute um 14:00 kommt Farbe. Hoffe mal, das alles glatt geht. Werde jetzt gleich noch bevor ich arbeiten muss die Kotflügelkanten mit Unterbodenschutz einstreichen.
Wenn jemand das nachspielen will, -das Gefühl hatte ich bisher noch nicht- kann ich auch etwas zum Rostentfernen, theorie, Materialwahl, Verarbeitung, etc. ausführen.
Also ich würde mich freuen, wenn Du Zeit und Lust hast, noch mehr dazu zu schreiben. Die einzigen guten Beschreibungen habe ich bisher bei Autoschrauber.de gefunden. Ich hab' mich an meinen noch nicht rangetraut, will das aber auf jeden Fall noch erledigen. Nach den Ratschlägen von Dir und nem Kollegen denke ich mittlerweile auch, dass ich nicht den Kotflügel abbauen werde, wenn es nicht unbedingt sein muss.
Danke schon mal für die Tipps. Ich guck mir das an, wenn ich wieder aus Mexiko zurück bin. BTW: hier fahren nur ganz wenige Sterne rum, eine A- und eine neue C-Klasse habe ich gesehen - von 124ern keine Spur - wir sollten einen Export aufmachen :(
Viele Grüße,
Campos
Wann du den Flügel ab machen solltest, hängt davon ab, wieviel Rost darunter ist. Bei mir war es anfangsstadium. Wenn A-Säule, Spritzblech, etc. schon Rost haben, sollte der Flügel herunter. Gerade um auch im Radhaus einen ordentlich Rundumschlag zu machen und sauber überall dran zu kommen. Da hat meiner aber keinen Rost, da ich dort schon 2004 vorgesorgt hatte.
Wenn man wie du ordentlich fragt, und sich jemand dafür interessiert, dann schreibe ich gerne noch ein paar Seiten dazu, später ;)
Jetzt wird nach dem Spachteln Grundierfüller aufgetragen.
Der Grundierfüller wird mit etwas schwarzer Sprühdosenfarbe angenebelt und anschließend Glattgeschliffen.
Die Sprühdosenfarbe legt sich in Berge und Täler, Pünktchenweise und wenn man kein Kontrollschwarz mehr sieht, liegt das daran dass man die Berge bis aufs Tal niedergeschliffen hat und dann auch die Farbe aus den Tälern weggeschliffen hat. Nur so erreicht man eine absolut glatte Oberfläche, denn anders als bei Wandfarbe beträgt die Lackstärke hier nur ~0,10mm (100µ) so dass man hier nichts, aber auch garnichts unter der Farbe verstecken kann. Jeder fissel leuchtet später durch, wenn man ihn auch auf dem matten Füller nicht sieht.
Zur einfacheren verarbeitung habe ich verschiedene Farben im Material. Dazu zählt Grundierung -rotbraun-, Spachtel -dunkelgelb- Füller -grau- und zweiter Füller -gelb-.
Die Grundierung darf man auf gar keinen Fall durchschleifen, bei gespachtelten Stellen auch nicht den Füller. Passiert dies doch, muss nachgefüllert werden, sonst gibt das zügig Rost. Schlampige Lackierer lackieren das einfach so über, das sind dann die Lackierungen die nach 2 Jahren Blasen werfen. Deswegen sage ich immer "Lackieren ist Vertrauenssache".
Auf dem Kotflügel kann man den Füller aber durchaus durchschleifen, darunter ist ja intakter Lack. Das sieht zwar auf den Bildern sehr checkig aus, ist aber eine 100% ebene Fläche. Geschliffen wird nass (mit Wasser) und 800er Papier.
Anschließend wird ein Steingrauer Steinschlagschutz aufgepinselt, denn sonst würden die lackierten Radläufe nach einigen Tausend KM von Sand, Dreck und Steinchen wieder zerschossen werden, was dann wieder Rost bringt. Auch ein Grund, warum Autos mit breiten, knapp außenstehenden Reifen eher zu Flügelrost neigen. Die Reifen schießen einfach mehr Müll nach oben.
Jetzt ist für die Meißten versierten Selbermache so ziemlich Ende.
Der Lackauftrag steht an.
Entrosten, grundieren, spachteln füllern, das kann man alles recht einfach erlernen.
Beim Lackauftrag sieht das schon anders aus. Unilacke, wie auf den 124ern ohne Metallic verwendet, nach altem 2k Acrylsystem noch bis 31.12.2008 zugelassen, kann man auch mit einer normalen Spritzpistole aufspritzten. Wenn da ein Läufer passiert, etwas Dreck reinkommt oder eine Orange entsteht, ist das egal, da man diese Problemchen nach ein paar Tagen Trocknungszeit alle Nachkorrigieren kann.
2-Schicht Lacke wie Metalliclacke und alle Lacke auf neuen Autos warten jedoch mit wesentlich mehr Problemen auf.
Der Basislack ist seid 1.1.2008 auf Wasserbasis. Das ist Umweltschutz, was natürlich totaler Quatsch ist, denn darunter ist ein HS Füller auf einer Lösemittelhaltigen Grundierung und darüber kommt auch ein HS-Klarlack.
Aber die EU hat Verortnet, die Bananenrepublik umgesetzt und dazwischen kommt eben Wasserbasislack. Dieser erfordert im Gegensatz zum alten Basislack entsprechendes Werkzeug. Hier ist mit einer Baumarktpistole nichts gescheites mehr heraus zu holen. Dann wird der Lack in 2 Schichten aufgetragen, Wolken werden anschließend ausgenebelt. Die Trocknungszeit des Wasserbasislackes ist recht lang, der Anblick abenteuerlich. Unmittelbar nach dem Spritzen färbt sich der Lack grün, um dann blau zu werden und anschließend sein Blauschwarz zu erhalten. Lustig, solange man nicht zu viel drauf spritzt und die Chose auf dem Boden landet. Ist aber auch nicht so schlimm, Näßchen könnte man ausföhnen und abnebeln.
Anschließend wird der 2k HS-Klarlack aufgespritzt. Vor der EU-Umweltverordnung war das irgendwie angenehmer, ich habe das Gefühl das was der WasserBasislack ungiftiger geworden ist, haben sie in den Klarlack mit reingepanscht...
Naja, ohne Atemschutzmaske und Anzug (wegen Staub im Lack) nicht zu empfehlen.
Auf den Bildern sieht man den Kotflügel (Basislack) und die lackierten Radläufe. Der Glanz kommt später aus dem Klarlack.
Da spätestens beim Klarlack der Grad zwischen Orange und Gardine extrem schmal geworden ist, ist das eine Arbeit für Profis, mit geschulter Hand und professionellem Werkzeug, das bleibt auch denen überlassen.
Die Radläufe kann man aber wie man auf den Bildern sieht, auch selbst beilackieren.
Rost.
Grundlagen.
Rost ist Eisenoxid.
Es entsteht durch die Reaktion von Eisen und Sauerstoff. Dazu braucht es allerdings noch ein Elektrolyth, Wasser.
Nimmt man eines dieser Teile aus der Gleichung, => kein Rost.
Ohne Blech, kein Rost.
Ohne Sauerstoff, kein Rost.
usw.
Nun, man kann also Autos schlicht und einfach nicht nass machen, dann rosten sie nicht.
Ansonsten muss man sie so schützen, dass das Blech von Wasser und Luft getrennt ist.
Dies erreicht man am Unterboden und in Hohlräumen z.B. mit einer Versiegelung. Man spritzt also etwas auf das Blech. Das kann sein:
- Wachs
- Öl
- Fett
- Vaseline (Mike Sanders ;) )
Jedes Material hat vor und Nachteile. Öl ist eigentlich ungeeignet, weil es sich selbst in Hohlräumen vom Kondenswasser wieder abwäscht. Mike-Sanders hat einen sehr starken Geruch und kriecht, wenn man es erwärmt, ab ca. 40°C. Eine schwarze Karosserie kann in der Sonne aber bis zu 180°C warm werden, also im Sommer kriecht es... Manchmal kriecht es auch hin, wo man es nicht hinhaben will. Wachs kriecht nicht, das bleibt wo man es hingespritzt hat, geht aber auch nicht an die Stellen die man vergessen hat.
Wachs hat darüber hinaus das Problem, das es irgendwann hart wird und Risse bildet. Dies haben erfahrene Hersteller wie Teroson im Griff, andere nicht (Fertan). Man sollte daher wenn man Wachs verwendet, was im Grunde nicht verkehrt ist, ein paar Euro mehr ausgeben, denn das lohnt sich.
Beim Rostschutz außen auf der Karossie ist das natürlich alles keine Angenehme Variante.
Wenn man Rost auf der Karosserie hat, muss man diesen zuerst entfernen.
Dazu kann man alles mögliche nehmen, wichtig ist nur, das es blank wird. Es gibt gänige Methoden, die nichts taugen, z.B. Flexzopfbürsten. Diese polieren den Rost schwarz. Sieht schön aus, ist aber Müll. Es muss silber glänzen.
Ob man das schleift, strahlt, dremelt oder mittels Küchenmesser abkrazt, ist vollkommen egal.
Das nächste Problem ist Rost in Poren. Den bekommt man nur per Sandstrahlen heraus.
Anschließend muss eine ordentliche Grundierung drauf. Diese hat den Sinn, Lack am Blech haften zu lassen und restliches Eisenoxid zu neutralisieren. Ich verwende dazu im Regelfall "Rot-Braun". "Rot Braun" ist bekannt. Muss aber gar nicht "Rot-Braun" sein. Spies & Hecker sieht dafür Priomat Haftgrund vor, den gibt es in gelb, rot-braun, grau usw. usf.
U.a. auch von Würth, Standox, etc. Da sollte man schon auf die Profis zurück greifen, denn es gibt auch gleiche Grundierungen, die nichts taugen, eigentlich fast alle, wie Spraillia, Hammerit rostschutzgrund, oder Faust ...
Eine Grundierung schützt aber nicht vor Rost, denn alleine ohne Lack bleibt sie geringfügigst Wasserdurchlässig.
Will man das Teil abschließend vor Rost schützen, muss zwangsweise Lack drauf. Dort sollte man bei Acryl-Lacken bleiben und nicht zu Kunstharz greifen. Die Autos sind in Acryl lackiert und Kunstharz verträgt sich mit Acryl, aber nicht Acryl auf Kunstharz. Will man später irgendetwas nachlackieren, kann der Kunstharzlack probleme Bereiten.
Grundsätzlich tut es aber gegen diesen Rost auch eine einfache Dose Farbe, allerdings bitte wieder eines ordentlichen Herstellers, wie Caparol oder Glasurit.
Ist man im Sichtbereich, muss man sowieso auf die Autolacksysteme zurückgreifen.
Produkte aus der Sprühdose sind dabei immer und grundsätzlich Scheisse, abgesehen von wenigen Ausnahmen. Diese Ausnahmen findet man aber nicht im Baumarkt. Spies&Hecker Priomat Haftgrund aus der Sprühdose z.B. funktioniert. Teroson Steinschlag & Unterbodenschutz ebenfalls.
In Steinschlaggefährdeten Bereichen wie Unterboden und Radläufen empfiehlt es sich, Grundierung und Lack extra zu schützen. Dazu sollte man einen Unterbodenschutz / Steinschlagschutz auf den Lack, oder wenn im Sichtbereich unter den Lack bemühen. Ob per Sprühdose, Pinsel oder Profipistole ist dabei nicht so wichtig.
Ein sehr gutes Produkt für Sichtbereiche ist der Steinschlagschutz von Teroson, für den Unterboden benutze ich Würth Unterbodenschutz Hellgrau (gibts auch in Schwazz), den Streiche ich meißtens mit dem Pinsel, wie hier im Workshop. Der Faulheithalber habe ich den auch auf den Radlaufkanten bis in den Sichtbereich gezogen, ich hatte schlicht und einfach keine Lust noch ab zu kleben und Teroson Steinschlagschutz nach zu lackieren.
Wichtig ist, dass man vor Auftrag aller Dinge alles entfettet, die Schichten sauber durchhärten lässt, etc.
Auch wichtig ist, dass man die Schichten bei Ausbesserungsarbeiten überlappen lässt, aber ineinander.
Wenn man den Aufbau Original hat:
Grundierung
Steinschlagschutz
Lack
Sollte man nicht darauf wieder mit Grundierung anfangen. Man sollte dann die Randbereiche bis Grundierung freilegen und Grundierung auf Grundierung, dann Steinschlagschutz an Steinschlagschutz und anschließend Lack drüber.
Sonst erhält man Nahtstellen, welche wieder zu rosten beginnen.
Als nächstes geht es dann im Workshop weiter mit Rostprävention Türkannte-Sackobrett. Da scheuern die Bretter gerne durch und verursachen Rost, was bei meinem schon im allerersten Anfangsstadium ist. Dort werde ich Klaarlack in der Kante nachspritzen, die Türe muss auch noch von unten beigespritzt werden (oder gestrichen werden) und anschließend geht es darum, Wachs und Mike-Sanders zu verarbeiten.
Mfg, Mark
Wow - tolle Doku - danke! :smile:
Wie lange hat das gedauert (reine Arbeitszeit - ohne Trocknen und Pausen ;) ) .. also die Reparatur, nicht das Schreiben des Berichtes?
Ich dachte, ich kann da mal ein bisschen was hinpfuschen.. aber nach dem Bericht bekomme ich ein schlechtes Gewissen noch bevor ich angefangen habe. :o
Ich habe Donnerstag angefangen und bin heute fertig geworden.
Also ich schätze mal so 50-60h habe ich daran gesessen.
Hatte ja nicht durchgehend Zeit.
Wer hat eigentlich für den ASD-Druckspeicherdichtring (O-Ring-Gummi) einen Preis von 2,10€ festgesetzt? Der ******* möchte sich bei mir melden, damit ich ihm den Nagel aus dem Kopf ziehen kann, die Spinnen ja bei Brenz :(
Netmal n Mittellager können die akt. liefern...
So, dann gibts natürlich noch Blinker und Streuscheiben neu, eine komplettpolitur gehör auch dazu. Die letzten 2 Tage habe ich mich nur mit Reinigung und Zusammenbau beschäftigt.
Die Alublenden unter den Scheinwerfern kamen allerdings nicht dabei...
Unter den Sakkobrettern mit Ausnahme der Türe (die habe ich gewachst) wurde Mike-Sanders verarbeitet, der Unterboden hat auch noch mal eine Auffrischung bekommen, 4KG gingen da so weg...
Von den Sakkobrettern habe ich die Teerreste mit ner Kunststoffspachtel abgeschabt.
ASD-Druckspeicher kam auch noch neu, Mittellager & Co dauert noch ne Woche, Lieferrückstand...
Anschließend habe ich bretter und Planken auch noch mal poliert, wichtig ist das man von den ganzen Gummidichtungen den Dreck richtig abkratzt, der scheuert sonst wieder. Auch das Sakkobrett bekommt neues Klebeband, von 3M, da das bei MB bestellte (18€ excl.) irgendwo untergegangen ist, mal sehen wo.
Tja. Vor einem Jahr gabs im alten Lacksystem 7 Varianten Blauschwarzmetallic. Nun wurde das im Wasserlacksystem auf 1 gekürzt, Unterschiede also quasi unvermeidbar...
Aber es ist schwarz, glänzt, passt.
:thumbsup:
Aspirin2006
08.08.2008, 02:33
hast du nen 1.8 hinten drauf stehn :D? zum Golf ärgern an der Ampel wenn der Reihensechszylinder loslegt :p ?
naja aber schaut doch in Ordnung aus ;) ich frage mich nur ob der Arbeitsaufwant sich wirklich rechnet und s nich evtl günstiger gewesen wäre rostfreie Teile vom Schrott im selben Farbton zu holen ;)
Ja, nur die Rostfreien Seitenwände und Schweller vom Schrott müssten ja auch lackiert werden, nach dem Einschweißen . . .
Die Türe ging am Schnellsten.
Planke ab, Dichtung raus, Decke drüber, mitm Sandstrahler hinterher, 3x Grundiert, 1x Basislack, 2x Klaarlack gestrichen und Dichtung wieder rein.
Da war nix durch, alles OK, sah nur vorher schlimm aus.
Beim Kotflügel kann man geteilter Meinung sein. Krieg erstmal gescheite rostfreie Kotflügel vom Schrott...
Meistens kannste da auch erst die Kanten Strahlen, und dann biste wieder da...
Wenn, kauft mans gleich neu, teuer sind die ja net, ich hab ja auch schon einen liegen, nur, ich hab für Schweißen, Spachteln und Strahlen von dem Flügel 4h gebraucht, also so wirklich viel Aufwand war das auch nicht...
Golf ärgern? Aus dem Alter bin ich raus...
Mfg, Mark
und was hat das genaze jetzt gekostet?
Super Doku übrigens, ist schon einiges bei was man beim "selbermachen" nachahmen kann.
Äh, gute Frage, nächste Frage.
Ich nehm das meiste so ausm Lager, was ich brauche...
Strahlmittel hat der 30 oder 40kg Sack 10€ gekostet, da ist aber noch 60% drinnen, n Eimer Mike-Sanders (4kg wie ich verarbeitet habe) kostet glaube ich 46€, Dose Wachs 7€ oder so, das kauf ich auch Kistenweise, was der Lack gekostet hat weis ich auch nicht, hab ich noch nicht bezahlt.
Ich hab da vor etwa 5 min gelöscht was ich bestellt hatte.
Glaube 300gramm Blauschwarzmetallic, Verdünnung ist eh immer da, Härter 250g für Klaarlack, 150gramm für Füller... 500gramm Füller, 500gramm rot-braun, (hab ich ja nur 100 von gebraucht),
Dürften 60€ gewesen sein, Poliermittel und Reinigungsmittel vieleicht ~20€, Dose Unterbodenschutz Würth 10€,
Also teuer war das nicht, nur die ganze Arbeitszeit, vor allem die Reinigungszeit von Wachs, Fett, Teer usw. aber meine eigene Arbeitszeit zahl ich ja net...
Ich glaub ich hab für die Klamotten zusammen 150€ ausgegeben.
Dazu kommen noch die Plastikclipse, die sind ja recht teuer, da waren aber auch noch Mittellager und Gummilager für Mittellager(40€) dabei, ein ASD Druckspeicher, ein 2,10€ teurer Gummidichtring für den ASD-Druckspeicher der aber aufm Speicher schon neu drauf war und noch irgend ne Kleinigkeit...
Insgesamt hab ich im Spritmonitor 400€ angesetzt, wobei der ASD-Speicher ja fast 100€ kostet und das Mittellager nochmal mit Gummiding und Kleinkram wahrscheinlich nochmal ähnlich reinhaut. Hab aber das Mittellager (Lieferschwierigkeiten) und auch die Rechnung noch nicht...
Die Streuscheiben lagen auch in meinem Lager, der Satz Hellablinker schlug mit fast 60€ rein.
Mfg, Mark
das hört sich alles so gut an.
Ich würde gerne 3 Wochen an meinem TE rumspachteln, schrauben, schleifen etc. wenn ich damit eine Komplettlackierung für schmales Geld kriegen könnte.
Kleines Geld ist relativ.
Die Lack & CO Mafia hat die Preise für Material seid Jahren verdammt angezogen.
Alleine für die ~3,5 KG Basislack die du brauchst musst du schon ~350€ rechnen, dann kommen dazu 4kg Klaarlack, 5kg Füller, Härter, Verdünnung, Nebenmaterialien, also ~800€ nur Material und der Lackierer der das Auto am Ende abklebt und lackiert lässt sich auch gerne nochmal 4 grüne Scheine geben.
Wenn du dann einen Fehler gemacht hast, eine Welle oder eine Delle drinnen hast, ärgerst dich schwarz.
www.Opel-P1.de (http://www.Opel-P1.de)
Nur Lackiermaterial kam auf 1000€ und damals kostete das KG Farbe noch 60€ und Klaarlack war essig...
Mfg, Mark
naja, 1200 für eine Komplettlackierung geht doch eigentlich klar oder nicht.
Immerhin hüpft das kleine Herz dann jedesmal höher wenn man um die Ecke kommt.
Dein Opel sieht übrigens klasse aus, schade das es kein '8er ist :D
Ärger über Fehler gehört ja zum Leben eines "Perfektionisten" dazu. Stell dir mal vor wo wir hin kämen wenn man sich über Fehler nicht mehr ärgern würde.
Vielleicht kann ich ja mit dem Wagen auf dem Hänger vorm Lacken bei dir vorbeikommen damit ich auch nichts übersehen habe, nur so mal drüber gucken ^^.
Eines ist jedenfalls sicher, wenn ich das nicht spätestens diesen Winter in Angriff nehme kann ich nächsten Sommer das ganze Heck abflexen. :eek:
tommi8965
10.08.2008, 14:12
hallo mark,
hab deine dokus gelesen und bin sehr angetan,
mein benz hat glaub ich kein rost aber viele kleinere kratzer, die man nicht mehr ganz rauspoliert bekommt,also bringt mir das polieren nichts,
ne frage: würdest du meinen w124 lackieren??
ich würde da auch mithelfen was nebenarbeiten angeht,
wäre da was möglich????
schönen sonntag noch!!!!:thumbsup:
tschüß tommi
Hi.
Vergiss es, ob ich das mache oder ein Lackierer, es würde am Schluss das Gleiche kosten und ich hab da akt. keine Zeit für.
Was Kratzer angeht: Lass ihn mal professionell polieren, du wirst dich wundern was man alles wegpolieren kann.
Mfg, Mark
tommi8965
10.08.2008, 21:27
hi mark,
das muss ja net gleich sein,
war ja bei verschiedenen profis was polieren angeht, und alle sagten das nicht alles rausgehn wird dabei, und das ist nicht befriedigend für mich,:confused:
also bleibt nur lackieren,
trotzdem danke!
tschüß tommi
Also, grundsätzlich kann man schon darüber reden.
Die meißten Kosten entstehen durch An/Abbau, Schleifarbeiten, etc.
tommi8965
10.08.2008, 23:28
hallo mark,
ist schon klar,
ich würd ja mitmachen wollen bei gewissen sachen wie ab und anbauen oä.
wo bist du denn zu hause, ich mein zwecks der besichtigung wegen,
dann kannst ja schon genaueres sagen über die kosten ,:thumbsup:
tschüß tommi
In RE wie Recklinghausen.
Also Grundsätzlich kann man darüber reden.
Wie gesagt, die Kosten so einer Lackierung sind die gleichen, allerdings kannst du da eigentlich schon einiges einsparen.
Wenn du alles selbst zerlegst, reinigst, anschleifst, usw. dann hast du ettliche hunderter von dem, was der Spass normal kostet, runter...
Dann bleibt das Dellenrausziehen + spachteln, das ist ein Tag, Füllern und Schleifen, das sind 2 Tage, meistens muss man nochmal was nachfüllern und der Kleinkram kommt auch noch, also nach 5 Tagen ist das Ding dann fertig und dann kommt der Lack drauf.
Also so als grobe Hausnummer kostet der Spass ordentlich gemacht ~1500€.
Div. Ecken wie Radlaufkanten, etc. würde ich aber bei der Aktion mitstrahlen, auch wenn noch kein Rost hochgekommen ist. Alleinde die Demontagearbeiten und Reinigungsarbeiten sind ja sonst ~1 Tag, die Montagearbeiten nochmal 2 Tage...
Mfg, Mark
Joah.
Also, ich wollte eigentlich nur mal hier rumspammen und noch die andere, erste Schweisstelle von meinem T zum besten geben:
Die hab ich vor ein paar Jahren gemacht, Schadensbild:
Wasser lief durch Kofferraum. Kein Rost zu sehen, weder von außen, noch unter den Dichtungen, bis zum Ausbau der Heckscheiben.
Wie gesagt, es war von außen noch nichts zu erkennen.
Das sind die Momente, wo man Mittwochs -ich glaub es war n Mittwoch- nachmittags schon um 3 n Bier aufmacht und Feierabend macht.
Zu sehen:
- Loch nach Ausbau der Scheibe
- Ropstbrösel
- Geschnitten und gereinigt.
Am nächsten Tag macht man dann eine Pappschablone, baut ein Blech, schmeißt das Blech weg, baut nochmal ein Blech welches passt und schweiß dieses ein.
Naja, und das nächste kennen wir ja schon, im Bezug auf Rost kennt ihr ja meine Meinung, es gibt Sandstrahlen, und es gibt Pfusch. Alles was nicht Sandstrahlen ist, ist Pfusch :D
mark
danke für div. anregungen ,die man aus deinem beitrag ziehen konnte.
schweiß residuen hatte ich an dem eingepassten blech am kotflügel nicht mehr erkennen können- geht das so sauber?, von hinten ? - oder wurde geklebt ?
mike
Also, wenn du das Blech der D-Säule meinst:
http://www.mb-freunde.de/vbulletin/attachment.php?attachmentid=4788&d=1222242004
Das ist im Pilgerschritt eingeschweißt und am Ende so verschliffen, dass nur ein Kleks Abdichtmasse unten in die Rinne kam, an die abgesetzte Zunge nach hinten...
Der Rest ist so sauber geschweißt, dass hier nichts gespachtelt wurde. Das ist feste Karosserie, da bin ich bei meinem TöffTöff etwas eigen.
Von unten wird das gar nicht sandgestrahlt, da kommt Teroson HV 400 Hohlraumwachs drauf und dann kann da eh nichts mehr weiter rosten, weil da so versiegelt weder Wasser noch Sauerstoff dran kommt. Das Loch ist absichtlich gebohrt, es ist ein es Ablaufloch, damit nicht erst eines reinrosten muss, bevor man Undichtigkeiten bemerkt ;)
Auf dem Flügel war mir das eigentlich Shiceegal. Der ist schon n paar mal zusammengedengelt und gespachtelt und eigentlich auch schon mindestens einmal bezahlt worden und auf Lager Dachboden liegt auch noch ein neuer, Originaler, 35€...
Aber, ich hatte keine Lust, den ab zu nehmen...
Hier einfach die Milimetertrennscheibe mit Flex geschnappt (eigentlich hasse ich Flexen) und raus damit. Das untere Fisselchen, also den 1cm Steg habe ich stehen lassen:
http://www.mb-freunde.de/vbulletin/attachment.php?attachmentid=4357&d=1217609828
Das neue Blech einfach auf der Kantbank 2x Kanten, dann hast du einen Winkel und dann aufer Richtplatte die obere Drehung reinbringen. Anschließend die Kanten ~7mm nach innen absetzen. Gibts ne Zange von Hazet zu, muss man sich nicht auf der Richtplatte quälen...
Dann das Blech hinter den unteren Steg aus Bild 1
http://www.mb-freunde.de/vbulletin/attachment.php?attachmentid=4359&d=1217609828
Wenn du dir das Ding von hinten anguckst, dann siehst du, dass da das Blech abgesetzt ist, also quasi rund um den Ausstieg und von hinten über die letzten 1cm überlappt.
http://www.mb-freunde.de/vbulletin/attachment.php?attachmentid=4370&d=1217954550
Dann geht man einmal mit der Wiederstandsschweißpunktzange rundherum, ist das ding nach 20 sek drinnen. Dabei entwickelt sich halt verdammt wenig wärme, so dass der Kotflügel nicht krumm wird. Zum Schluss mitm Mag Gerät unten noch über Kopf 2 saubere Nähte rein, fertig ist das. Dauert alles in allem bis es aussieht wie im letzten Bild, 1h.
In 1h kann ich den neuen Kotflügel anschleifen.
In 1h hab ich den neuen Kotflügel von innen grundiert und vorlackiert.
In 1h hab ich den Kotflügel angepasst.
In 1h hab ich den Kotflügel getauscht.
In Summe sind das aber 4h, und da fährt eh wieder einer rein, oder zur Abwechselung mal ich selbst...
@Chauvi: Nein, das geht so sauber, wie du siehst. Am Ende wird blos am Kotflügel vorne mitm langsam drehenden Tellerschleifer drübergegangen und einmal mit Füllspachtel die abgesetzte Naht zugezogen, fertig.
Man muss ja sowas nicht schweißen wie n A-Vectra für einmal Tüv, das man da Blechstreifen vom Feinsten draufbräht, man kann das auch sauber machen, so dass man im Prinzip nichts mehr sieht, wobei man es ja da von hinten sieht. Es geht natürlich auch noch sauberer, so dass man keinen Spachtel mehr braucht und es nicht von hinten sieht. Aber irgendwo ist bei dem Auto auch mal Schluss :D
Son Blechli ist ja nix. Ich hab vorn paar Wochen n Mini gemacht, da hab ich nen ganzen Vorderwagen ausm Rover-Lager zusammengepunktet und ab Windschutzscheibe angesetzt, zzgl. neue Türhäute aufgezogen, Radhäuser usw. Bei Opel musste auch schonmal n Schweller auf ner Kantbank machen, oder ganze Holme nachbauen, wenn es nichts mehr gibt. Muss man nur wissen, wo ne 2m Kantbank mit den richtigen Schienen steht und wo man ein Muster her bekommt.
Also so richtige Schweißarbeiten, wie z.B. am 123er, die gibts am 124er eigentlich nicht. Dafür gibt es genug gute Karosserien, bzw. Autos...
PS: Hab noch n nagelneues Limo-Originalseitenteil hinten rechts über.
Mfg, Mark
Joah, hier is aber im Moment nix mit Blechbau, interessant ist hier höchstens der 2,6er Motor aus meinem akt. 560TE...
mark-re
ja, meinte den flügel - die genaue beschreibung der übrigen blechle anpassungen war auch plausibel beschrieben.
alles in allem braucht man aber schon ein equipment im hintergrund, auf das man zurückgreifen kann- und wohl dem der das hat.
wenn man das mig-mag nicht hätte - würdest du so ein blechle a la flügel nicht auch einkleben ?
ferner gratulation zu dem ventilfederschlüssel ( bei deiner opelmotoraktion gesehen )- mir war der zu billig - so das man sich das nächstteure stück besorgte -tat auch - aber so vom bild und deiner beschreibung, ist der preiswertere ja fast funktioneller (und so wohl auch seinen preis wert).
bei deiner feinabstimmung des E85 - versuchs kommt man langsam an grenzen des techn. mitkommverständnisses- aber verfolge weiter - nur als leser.
weiter so
mike
Nein, ich würde da nix kleben.
Das ist geschweißt und wird wieder geschweißt, und das Einschweißen ist nur ne Stunde Arbeit.
Es geht auch nicht darum, oder um das Werkzeug, sondern um die Fähigkeit, das Blech so ran zu kriegen, dass es an allen Enden passt. Das Einschweißen selbst ist dann nur die abschließende Kür...
Mag Gerät hab ich letztes Jahr verkauft, für 150€.
für den der nie ein schweißgerät in den händen hatte -ist kleben (mit modernen stahlklebern) vllt doch eine option ? -jedenfalls sicherer als ne verpfuschte schweißstelle.:o
Kann denn Einer kleben, der nie geschweißt hat?
Weiß er wie die Vorbehandlung sein sollte? Kleben ist ne andere Philosophie....
Meißtens nicht.
Beim Kleben muss das ganze Teil an sich geklebt werden.
Spätestens mit Hinblick auf das Crashverhalten geklebter Teile würde ich dann endgültig davon abstand nehmen.
Wie lange so was hält und wie das mit Korosion, Alterung, etc. aussieht, wissen wir ja auch noch garnicht.
Klebetechnologie, schön und gut, aber, wie gesagt, wenn, dann richtig.
Mfg, Mark
aber hallo
wir sprechen nicht von sicherheitsrelevanten blechen - sondern von einem aus dem hi kotflügel ausgeschnittenen kleinen radlauf abschnitt - den mark in gewohnterweise eingeschweißt hatte.
alles ist erlernbar - auch kleben
- oder habt ihr die schweißtechnik genetisch vererbt bekommen ?
die vorbereitungen -das wesentliche des schweißens, wie mark ausführt - sind ja identisch und das ist hand/kunstwerk, der eine hat's, der andere bekommt's nie.;)
gerade weil kleben eine andere philosophie ist, muß Einer nicht schweißen können um zu kleben- aber es würde vermutlich nicht schaden.
Ich schätze aber, die Kleber sind teurer als n Schweißgerät *g*.
Ich vertrete da die konservative Meinung alter Schule:
1. Das gehört geschweißt.
2. Sicher kann man es auch kleben, aber siehe 1.
Pinionsnubber
28.09.2008, 20:47
Richtich! Schweissen statt Kleben! Wenn ich darf,werde ich mal`n paar bilder von der Resto meines 64er Plymouth Sport Fury hier reinbringen,da habe ich Sachen nachgebaut,wo ich mich später selbst fragte,wie das ging:)
ex Vento
28.09.2008, 21:10
Wie lange so was hält und wie das mit Korosion, Alterung, etc. aussieht, wissen wir ja auch noch garnicht.
Naja, in den letzten paar Jahrzehnten hat sich Kleben in der Luft und Raumfahrttechnik bewährt und durchgesetzt. Das hält also und st in Sachen Korresion dem (Punkt)Schweißen deutlich Überlegen;)
Richtich! Schweissen statt Kleben! Wenn ich darf,werde ich mal`n paar bilder von der Resto meines 64er Plymouth Sport Fury hier reinbringen,da habe ich Sachen nachgebaut,wo ich mich später selbst fragte,wie das ging:)
Mach das doch mal als neuen Thread. Spitzen Sache sowas.
www.Opel-P1.de (http://www.Opel-P1.de)
Kapitel 3, mein Lehrlingsprojekt ;)
Pinionsnubber
27.10.2008, 22:22
Mach das doch mal als neuen Thread. Spitzen Sache sowas.
Wenn der Admin es erlaubt,mach ich es!
www.Opel-P1.de (http://www.Opel-P1.de)
Kapitel 3, mein Lehrlingsprojekt ;)
Eine sagenhafte Foto-Love-Story!!!
Respekt!
jorg
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