Vollständige Version anzeigen : Raser Mark erwischt
Tja, nach über 160.000km in etwas über 4 Jahren Führerschein haben sie mich heute erwischt.
Nach langen Diskusionen verbleiben 21km/h und damit kriege ich nun wohl meinen ersten Punkt verbraten.
Ein Pro-Vidia Fahrzeug hat den Kleinstwagen hintermir und mich herausgezogen. Die Dame war sogar noch in der Probezeit, ich habe es sportlich gesehen.
Immerhin stillecht in einem Autenrieth Cabriolet von 1963 :D
:)
Leider fehlt mir noch jegliche Idee, wie ich mich diesmal davor drücke.
Vorschläge ?
Mark
Tailgunner
09.05.2008, 23:55
Einfach mal dazu stehen wenn man sich nicht an die Regeln gehalten hat ist wohl keine Option, was?
Ne, dafür ists Punktekonto mit nur 18 Punkten zu knapp bemessen...
glueckskind67
10.05.2008, 00:42
Falsche Antwort, sechs, setzen.
Ich wüsste auch nicht, was mir aktuell anders übrig bleibt.
almandin
10.05.2008, 02:41
sag dein verschollener zwillingsbruder hat die karre geklaut...:D
Aspirin2006
10.05.2008, 02:45
oder so :D
öhm ne im Ernst Mark: Steh dazu, ich hab auch meine 3 Punkte... wenn du nen Anhörungsbogen bekommst kannst ja ankreuzen weißt nicht wer es ist oder so aber die ham dich rausgewunken oder? Was willste da schon machen? Kannst höchstens damit kommen dass der Tacho nicht geeicht ist und sich im Laufer der letzten 45 Jahre nicht mehr genau skaliert ist... aber selbst dann gilt "Unwissenheit schützt vor Strafe nicht" ;)
also bleibt dir nichts anderes übrig ;)
Hi Mark,
schließ' mich dem an: 1 Punkt und 50(?) EUR sind den Stress einfach nicht wert. Bei nem Fahrverbot oder so lohnt sich das schon eher.
Und vielleicht hast Du ja Glück, und es kommt garnichts. Ist mir auch erst vor 2 Jahren so gegangen - wurde mit 54 in einer (überflüssigen) 30iger Zone gelasert. Nach Toleranz also auch 21 zu viel. Hab noch mit den Polizisten Späßchen gemacht, ob wir nicht ausnahmsweise 4 km/h Toleranz abziehen können oder ich wenigsten 3% Skonto krieg - die Kollegen waren auch ganz lustig. Jedenfalls ist da nie was gekommen - vielleicht hatten sie nen guten Tag.
Und nach Deiner Beschreibung klingt das so, als wäre es Dein erster Punkt - dann bleiben noch 17 ;)
Ja, wenn ich aber schon einen Punkt hab und nochmal mit 190 durch ne 50er fliege, dann sieht das vor Gericht doof aus. :(
Ich seh das sportlich, Runde eins ist verloren und Runde zwei kommt auf dem Papier danach. :p
Recht und Gesetz sind für alle gleich, da braucht sich NIEMAND zu beschwerden. Es steht jedem frei, genauer nach zu haken, oder auf seinem Arsch sitzen zu bleiben und es über sich ergehen zu lassen. Aber die die es über sich ergehen lassen, haben kein Grund zu meckern ;)
Naja, mal 6 Wochen abwarten, dann fahr ich mir mal das Video anschauen und eigentlich wär das ne gute Idee, um mit E250D mal wieder n Kaffe trinken zu gehen, ist die passende Richtung und dann gucke ich mir mal die Eichbescheinigung an und ob die Fahrzeuge wirklich mit exakter Geschwindigkeit hinterher fahren, geht ja nur um ~1km/h.
Übrigends Nummer 1 wie ich heraus gekommen wäre:
Ich hatte keinerlei Ausweisdokumente dabei. Ich hatte also meine Angaben DUMMERWEISE wahrheitsgemäß gemacht und man hat sie so übernommen, im glauben dass man sicher noch mal Rücksprache halten wird...
Hat man nicht. Hätte ich gelogen, könnten die sich den Wisch jetzt sonst wo hin stecken.
Dreistigkeit hätte gesiegt. Naja, was solls, wie gesagt, Runde 1 habe ICH diesmal leider verloren...
Mfg, Mark
Oh Mann, steht doch einfach dazu...
Wie oft fährt man nen Tick zu schnell und fällt nicht auf. Und da wird man einmal in Jahren erwischt und macht nen Riesenwilli davon...und treibt nebenbei, obwohl man weiß, dass man gegen Regeln verstoßen hat, den Verwaltungsaufwand in Höhen, die deutlich über dem Buß- oder Verwarnungsgeld liegen...
Wenn ich erwischt werde (ja, auch ich schlage trotz meines Berufes ab und an über die Stränge), war es bisher immer zu recht...und ich habe ohne Murren gezahlt, auch wenn es am Monatsende war.
Klar freue ich mich auch, wenn da mal ein Anhörungsbogen ausbleibt oder die Politesse ein Auge zudrückt, aber wenn sie mich haben und Post in meinem Kasten landet - dann habe ich halt Pech gehabt und zahle.
Schließlich habe ICH den Fehler begangen, und nicht die "Schiedsrichter"...
Mal davon abgesehen, Provida-Fahrzeuge haben ne geeichte Elektronik drin. Was anderes sind Meßfahrten mit den normalen Fahrzeugtacho (auch das geht und bestimmten Voraussetzungen und mit hohen Toleranzen)... da kann man wirklich schon mit über 80 durch die Stadt fahren, bis da etwas vorwerfbares übrig bleibt...
So long...
Ich bin der Meinung, dass sich Geschwindigkeitsüberwachung für Land und Bund nicht lohnen dürfen...
Schon die Tatsache, dass Quoten gesetzt werden, die erfüllt werden müssen, ist ein blanker Hohn.
Ich bin der Meinung, dass sich Geschwindigkeitsüberwachung für Land und Bund nicht lohnen dürfen...
Schon die Tatsache, dass Quoten gesetzt werden, die erfüllt werden müssen, ist ein blanker Hohn.
Ob sich das nun für den Bund, Länder oder sonst wen lohnen sollte oder irgendwelche Quoten erfüllt werden müssen ist doch wurst...wichtig ist, das derjenige der zu schnell fährt und dabei erwischt wird eine strafe zahlen muss! Und ich persönlich finde unsere "Strafen" hier in Deutschland noch viel zu milde.(siehe Schweden)
Denn "wach" werden die "Raser" erst dann wenn's geknallt hat.
OK, ich finde die Beschilderungen in Deutschland auch voll für'n Arsch, aber wenn das Gesetzt nun mal sagt "Fahr hier nicht schneller sonst wird es teuer" dann hat auch ein Mark sich daran zu halten, und nicht nach dem "erwischt werden" rumzuheulen weil er seine "Strafe" nicht einsieht:D :rolleyes:
hättest du einen unfall durch deine überhöhte geschwindigkeit verursacht, hättest du vielleicht die quote der verkehrstoten erhöht. denk mal ein bisschen nach, auch wenn dir offensichtlich schwer fällt!
Captain Hook
10.05.2008, 17:16
Ja, wenn ich aber schon einen Punkt hab und nochmal mit 190 durch ne 50er fliege, dann sieht das vor Gericht doof aus. :(
Mfg, Mark
ich hoffe das dieser spruch ein scherz war
denn sonst denk einfach mal nach wie du reagieren wirst
wenn du mit deinem kind spaeter mal lanlaeufst
und ein hirntoter rast dann so da durch
Alles richtig, nur wo messen die denn meistens? Doch vorwiegend da, wo es am meisten zu verdienen gibt und nicht da, wo es häufig kracht....!
Das mußte ich mal eben loswerden.
Gruß camaro
leider nicht ganz korrekt. hier bei uns stehen sie auch gerne in den 30er zonen bei kindergarten und grundschule und das zu den zeiten an denen die kinder dor unterwegs sind. wenn ich dann schon höre, abzocke... dann denk ich mir nur... mit wie wenig verstand einige leute auf die welt gekommen sind...
Jep, bei uns auch...KIGA's und Schulen bevorzugt;) Dazu kommt auch noch, das sie einem auf dem Parkplatz auflauern um zu kontrollieren ob die Kids auch richtig Angeschnallt sind.
2.5litertee
11.05.2008, 11:23
Alles richtig, nur wo messen die denn meistens? Doch vorwiegend da, wo es am meisten zu verdienen gibt und nicht da, wo es häufig kracht....!
Das mußte ich mal eben loswerden.
Gruß camaro
Erklär mir mal die Logik, warum allgemeines zuschnellfahren an Orten mit geringem Unfallaufkommen legitimer sein soll als an Unfallschwerpunkten. Gegen max. 15kmh+ innerorts sage ich ja garnichts, das seh ich fast als allgemeine Toleranz an, aber alles darüber ist Überall grob fahrlässig. Ich würde auch dort blitzen wo ich weiss dass dort gang und gebe ist, weil es geht. Aus drei Gründen: 1.Es lohnt sich, ich langweile mich nicht, 2. Die Verkehrserzieherische Wirkung erreicht mehr Leute, weil die Aktion auch gesehen wird und 3. Geld kommt auch noch rum. Dass die Dinger nur dort stehen wo nix passiert kann ich nicht bestätigen, wenn du dir die Blitzer auf der B243 von Herzberg bis Seesen anguckst, stehen alle genau dort wo einige ins Gras gebissen haben.
Eigentlich könnte man aus euren Argumentationen nur einen logischen Schluss ziehen:
Jeder kriegt n GPS/GSM Empfänger/Sender aufs Amaturenbrett und sobald er zu schnell fährt, wirds direkt vom Konto abgebucht. Fährt man 2x im Jahr 25km/h oder mehr zu schnell, dann wird das Fahrzeug direkt ausgeschaltet und der Führerschein ist zum Schräddern ins Gerät ein zu führen...
Captain Hook
11.05.2008, 11:43
joa mark man kann das auch ins laecherliche ziehen
aber wer mit 190 durch ne 50 er faehrt gehoert fuer mich hinter gitter
2.5litertee
11.05.2008, 11:44
Eigentlich könnte man aus euren Argumentationen nur einen logischen Schluss ziehen:
Jeder kriegt n GPS/GSM Empfänger/Sender aufs Amaturenbrett und sobald er zu schnell fährt, wirds direkt vom Konto abgebucht. Fährt man 2x im Jahr 25km/h oder mehr zu schnell, dann wird das Fahrzeug direkt ausgeschaltet und der Führerschein ist zum Schräddern ins Gerät ein zu führen...
Ja. Du hast nur den Passus vergessen: Und wenn man Mark heisst und mit 190 durch ne 50er Zone rast, wird der finale Rettungsschuß zum probaten Mittel.
joa mark man kann das auch ins laecherliche ziehen
aber wer mit 190 durch ne 50 er faehrt gehoert fuer mich hinter gitter
Warum?
Angenommen, man fährt mit 190 da her wo 50 ist, dann weist du doch garnicht wo das ist?
Die stellen doch einfach mal mirnichts dirnichts n 50er Schild mitten auf die Autobahn, und wieso gehört einer, der auf der gleichen Strecke vorher 220km/h legal gefahren ist, dann mit 190km/h durch den 50er bereich fährt und anschließend legal 230km/h weiter fährt, hinter Gittern?
Mfg, Mark
Captain Hook
11.05.2008, 11:51
auf der autobahn stehen keine 50 er immer 60 80 oder 40 aber nicht 50er
Tailgunner
11.05.2008, 12:10
Ausserdem hatte ich auf der Autobahn bisher immer Stufenweise Verringerung. Fängt mit 120 an, dann 100, 80 usw.
Richtgeschwindigkeit ist 130, wenn man also mit 200+ ankommt und nicht rechtzeitig bremsen kann, ist es auch mit die eigene Schuld.
Ich fahre auch gerne mal schnell (je nachdem was das Auto hergibt mal schneller oder weniger schnell), aber man sollte sich dabei immer der Risiken bewusst sein und wenn was passiert hinterher nicht meckern... Das ist zumindest meine Meinung.
glueckskind67
11.05.2008, 12:37
Um dem ganzen mal ein bischen Dynamik zu verleihen:
1. Wieso wird bei der Führerscheinprüfung kein Eignungstest bezogen auf den Charakter des jeweiligen Probanten eingeführt. Das würde die Zahl der Neulinge merklich verringern und die Zahl der Verkehrstoten bedeutend verringern. Gleiches wäre auch bei schon erteilten Fahrberechtigungen nicht uninteressant.
2. Weshalb dürfen nachweislich Scheintote mit schwerwiegenden körperlichen Beeinträchtigungen weiter ungehindert am Straßenverkehr als Fahrzeugführer teilnehmen. Die Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer dürfte jedem der mehr oder weniger regelmäßig auf unseren Straßen unterwegs ist bekannt sein. Dies bezieht sich im übrigen nicht auf Behinderungen, sondern auf Krankheiten, welche im Alter gerne mal auftreten und die Einnahme heftiger Medikamente nach sich ziehen.
3. Wieso kann mir oder anderen pauschal eine Reaktionsfähigkeit zu-oder abgesprochen werden, indem dies durch Schilder reglementiert wird? Habe ich als Vielfahrer nicht einen wesentlich größeren Erfahrungsschatz im Bezug auf heikle Situationen als jemand der jeden Tag nur seinen 3er' ... vom heimischen Parkplatz bis zum Treffpunkt für gleichgesinnte und zurück bewegt? Man verzeihe mir hier mein Klischeedenken, aber das für den Straßenverkehr geschulte Auge beobachtet dies täglich.
Tailgunner
11.05.2008, 14:43
@Marco:
Da geht es wieder um Geld bzw. Wählerstimmen. Argumentiert wird dann mit deutschen Arbeitsplätzen.
Dem Argument, dass Vielfahrer sicherer fahren kann ich nur teilweise zustimmen. Ich kann mir Vorstellen, dass es auch eine Art "Betriebsblindheit" geben kann, so dass manche gefährlichen Situationen einfach nicht mehr als solche erkannt werden da sie ja schon 1000 Mal gut gegangen sind. Andereseits merkt man gerade in der Urlaubszeit, dass viele Menschen auf den Autobahnen unterwegs sind, die diese ausschliesslich in der Urlaubszeit nutzen.
Beide Parteien, also die Vielfahrer und die Selten-Autobahn-Fahrer, legen zum Großteil ein Fahrverhalten an den Tag, mit dem sie nicht die praktische Führerscheinprüfung bestehen würden.
Erklär mir mal die Logik, warum allgemeines zuschnellfahren an Orten mit geringem Unfallaufkommen legitimer sein soll als an Unfallschwerpunkten. Gegen max. 15kmh+ innerorts sage ich ja garnichts, das seh ich fast als allgemeine Toleranz an, aber alles darüber ist Überall grob fahrlässig. Ich würde auch dort blitzen wo ich weiss dass dort gang und gebe ist, weil es geht. Aus drei Gründen: 1.Es lohnt sich, ich langweile mich nicht, 2. Die Verkehrserzieherische Wirkung erreicht mehr Leute, weil die Aktion auch gesehen wird und 3. Geld kommt auch noch rum. Dass die Dinger nur dort stehen wo nix passiert kann ich nicht bestätigen, wenn du dir die Blitzer auf der B243 von Herzberg bis Seesen anguckst, stehen alle genau dort wo einige ins Gras gebissen haben.
Wir haben hier die Bundesstraße 1 direkt vor der Haustür. Egal ob ich Richtung Dortmund oder Paderborn aus dem Dorf herausfahre, in beide Richtungen sind rechts und links der Straße nur frei einsehbare Felder. Die Straße ist sehr breit ausgebaut mit 5m breiten Fahrspuren und noch einem ebenso breiten Standstreifen daneben. Zudem ist der Asphalt optimal gut und die Straße in beiden Richtungen auf 10km schnurgerade. Das ist eine Strecke auf der naturgemäß viele Leute schnell fahren, es aber seit über 25 Jahren keinen geschwindigkeitsbedingten Unfall mehr gegeben hat. Trotzdem wird ständig gemessen und geblitzt. Richtung Erwitte ist eine 500m lange Senke, wenn man oben mit 100 reinfährt hat man unten 120 auf dem Tacho wenn man nicht drauf achtet. Und ganz unten stehen die dann und blitzen. Ist man aus der Senke wieder raus kann man 3km weit die Straße entlang gucken. Ganz am Ende dieses Stücks stehen die öfters mit nem Lasermessgerät, obwohl da nicht die geringste Unfallgefahr ist.
Auf einer Landstraße in der Nähe geht es ständig bergab die Haar herunter. Die Straße ist schmal und man kann so richtig schön über den schlechten Asphalt ballern. Da sind in den letzten Jahren viele Unfälle wegen überhöhter Geschwindigkeit passiert, aber gemessen wird da nie. Weil da in der Stunde vielleicht 20 Autos lang kommen, das rechnet sich einfach nicht.
Tailgunner
11.05.2008, 17:52
Man könnte sicherlich 1000 Beispiele raussuchen... der erste Satz von Hennings Posting sticht in meinen Augen alle aus. Wenn es bergab geht und man automatisch schneller wird, sollte man darauf achten, dass man vom Gas geht oder sogar auf die Bremse tritt.
@Glückskind
zu 1:
Das System ist anders, jeder der kann kriegt n Führerschein und darf sich in der Probezeit beweisen.
zu 2:
Weil die weniger Unfallzahlen bauen als jugendliche und Fahranfänger.
zu 3:
Das ist genau so wie man weis, das jemand der mit 190 durchfliegt in den Knast gehört. Polemik, Pauschalisierung, sonst nichts.
Wir Vielfahrer können es uns garnicht leisten, wie Opa, Sonntagsfahrer, Muttchen oder der 3er BMW-Proll, Cliches die wir alle kennen, zu fahren.
Opa fährt nicht mehr Autobahn, Sonntagsfahrer glaubt er kann es, Muttchen lässt Mann fahren und der 3er BMW Proll kann auch nur 120 fahren, weil sonst die Räder in den Flügeln kratzen, aber sie alle wissen, dass es mit Übund und einem Gescheiten Fahrzeug trotzdem zu gefährlich ist, 200 zu fahren...
Dabei ist die normale Reisegeschwindigkeit, zwischen den Stoßzeiten, im normalen Berufsverkehr z.B. auf der A3 Köln Frankfurt zwischen 130 und 190 auf der linken Spur, wo man schon Power braucht um nicht ständig wem im Weg zu stehen...
Das klappt ja anscheinend auch...
Andererseits haben Länder mit Geschwindigkeitslimits auf den Autobahnen höhere Unfallzahlen als wir.
160km/h bei 4500upm ist meine normale Reisegeschwindigkeit, Tempomat rein und wenn frei ist, gemütlich rollen lassen. Wenn ganz frei ist geht der Tempomat bei 180km/h rein, ist doch kein Thema.
Mfg, Mark
Dem Argument, dass Vielfahrer sicherer fahren kann ich nur teilweise zustimmen. Ich kann mir Vorstellen, dass es auch eine Art "Betriebsblindheit" geben kann, so dass manche gefährlichen Situationen einfach nicht mehr als solche erkannt werden da sie ja schon 1000 Mal gut gegangen sind.
Nein, man fährt defensiver weil man entspannter ankommen will und überhaupt ankommen will. Das etwas "mal gut gegangen" ist kann man sich gar nicht leisten. Man fährt auf Sicherheit, weil man viel unterwegs ist, ein "mal gut gegangen" können sich nur Wenigfahrer leisten.
Man fährt übrigends mit besseren Reaktionszeiten durch Übung und auch mit einer besseren Einschätzung von allgemeinen Verkehrssituationen, in die ein Sonntagsfahrer nur mal Sonntags kommt.
Man kann es sich nicht leisten, der Schulterblick weg zu lassen, weil man die gleiche Situation die bei nem Sonntagsfahrer "mal gut geht" viel zu oft hat, als das man ständig russisches Roulette spielen kann.
Man handelt intuitiv, muss nicht überlegen, so werden die Reaktionszeiten ebenfalls erheblich kürzer und so komische Dinge wie "beim Blick in den Rückspiegel Mercedes mit Lichthupe gesehen und Lenkrad verrissen" ? Guckt euch mal die Pressetexte an, solche Berichte gibt es mitlerweile zu Hauf, und nicht nur "Turborolf". Es ist immer die gleiche Gruppe, Wenigfahrer. (Ob Frau oder Mann macht da auch überhaupt keinen Unterschied, nur wenig fahrende Frauen dürften den Männern etwas in der Überzahl sein.
Ist wie mit dem zu schnell fahren. Wenn ich mir alle 10.000km nen Punkt hole dürfte ich Weihnachten meinen Führerschein abgeben, wenn ein Wenigfahrer das macht wird er nie über 5 Punkte von 18 kommen, bei 10.000km im Jahr.
Darüber hinaus hat man bei einer gewissen KM-Leistung auch kein Interesse sich -gerade auf der Autobahn- mit irgendwem an zu legen. Man erkennt die Leute die viel unterwegs sind oft schon an entsprechenden Autos und da fing noch keiner an, mir den Oberlehrer zu spielen, andere zum Einhalten des Geschwindigkeitslimits zu nötigen oder zum rechts überholen. Das sind nur die, die es irgendwie nicht gerafft haben, das das System Autobahn ein Gegenseitiges MITEINANDER ist in dem sie nicht mehr zu sagen haben als der Rest...
Mfg, Mark
glueckskind67
11.05.2008, 21:47
Nein, man fährt defensiver weil man entspannter ankommen will und überhaupt ankommen will. Das etwas "mal gut gegangen" ist kann man sich gar nicht leisten. Man fährt auf Sicherheit, weil man viel unterwegs ist, ein "mal gut gegangen" können sich nur Wenigfahrer leisten.
Man fährt übrigends mit besseren Reaktionszeiten durch Übung und auch mit einer besseren Einschätzung von allgemeinen Verkehrssituationen, in die ein Sonntagsfahrer nur mal Sonntags kommt.
Man kann es sich nicht leisten, der Schulterblick weg zu lassen, weil man die gleiche Situation die bei nem Sonntagsfahrer "mal gut geht" viel zu oft hat, als das man ständig russisches Roulette spielen kann.
Man handelt intuitiv, muss nicht überlegen, so werden die Reaktionszeiten ebenfalls erheblich kürzer und so komische Dinge wie "beim Blick in den Rückspiegel Mercedes mit Lichthupe gesehen und Lenkrad verrissen" ? Guckt euch mal die Pressetexte an, solche Berichte gibt es mitlerweile zu Hauf, und nicht nur "Turborolf". Es ist immer die gleiche Gruppe, Wenigfahrer. (Ob Frau oder Mann macht da auch überhaupt keinen Unterschied, nur wenig fahrende Frauen dürften den Männern etwas in der Überzahl sein.
Ist wie mit dem zu schnell fahren. Wenn ich mir alle 10.000km nen Punkt hole dürfte ich Weihnachten meinen Führerschein abgeben, wenn ein Wenigfahrer das macht wird er nie über 5 Punkte von 18 kommen, bei 10.000km im Jahr.
Darüber hinaus hat man bei einer gewissen KM-Leistung auch kein Interesse sich -gerade auf der Autobahn- mit irgendwem an zu legen. Man erkennt die Leute die viel unterwegs sind oft schon an entsprechenden Autos und da fing noch keiner an, mir den Oberlehrer zu spielen, andere zum Einhalten des Geschwindigkeitslimits zu nötigen oder zum rechts überholen. Das sind nur die, die es irgendwie nicht gerafft haben, das das System Autobahn ein Gegenseitiges MITEINANDER ist in dem sie nicht mehr zu sagen haben als der Rest...
Mfg, Mark
Lieber Marc, das ist einer deiner Beiträge denen ich zu 100% zustimmen kann. Bei manch anderen scheiden sich halt die Geister.:( Aber so ist es halt mit der Menschheit, wie gut das wir alle verschieden sind.
3litercoupé
11.05.2008, 21:55
mich hats heute auch zerissen.... mit 90 laut tacho bei 70... ausserhalb...
aussm smart 451....
:punish2:
Anders wäre auch schlimm.
Wodrüber man sich zwar streiten kann, aber ich denke ich kann das trotzdem mal in die runde werfen:
Meine Meinung:
Ich halte von den ganzen Limits nicht viel. Sicher machen manche Begrenzungen Sinn, wie z.B. 50km/h innerorts.
Aber, grundsätzlich sollte der Fahrer entscheiden, wie schnell er fährt. Wenn man z.B. im Westerwald (Kreis Altenkirchen, Neuwied, etc.) unterwegs ist und fährt da so schnell wie man darf (meißtens 100) ist man in der ersten, spätestens dritten Kurve 50m tiefer im Tal.
Im Ruhrgebiet hingegen kann man über manche Limits nur lachen, wenn sie nicht so ernst wären...
Da gibt es Landstraßen, die sind "innerorts" mit 50 begrentzt und da laufen nicht mal Kanienchen über die Straße...
Es bringt die Verkehrssicherheit meines Erachtens weiter, wenn Leute statt nur stumpfsinnig Limits zu beachten, selbst entscheiden. Darüber hinaus sind "aktive" Fahrer auch wesentlich konzentrierter bei der Sache...
Mfg, Mark
Tailgunner
12.05.2008, 00:13
Prinzipiell stimme ich Dir zu Mark, aber das Problem dabei ist meiner Meinung, dass zu viele Leute auf den Strassen unterwegs sind, die sich selbst und ihr Fahrzeug nicht einschätzen können oder wollen. Wenn alle Menschen "vernünftig" miteinander umgehen würden, bräuchten wir generell weniger Gesetze und Regeln. Aber es gibt leider viel zu viele Egoisten und Schwachmaten mit denen man in der Gesellschaft zusammen leben muss - die sind nun mal da - und damit das Zusammenleben einigermassen klappt, brauchen wir Regeln.
Anarchie funktioniert nicht...
Anarchie ist ja auch Blödsinn, aber man muss nicht alles Urdeutsch durchreglementieren. Man kann auch gewisse Sachen mit Augenmaß entscheiden.
Diese Reglementierung ist nur Angst vor Unsicherheit, also gibt man dem Dummvolk damit eine Leitlinie vor an der es sich halten soll, braucht aber in vielen Fällen kein normaler Mensch.
Mfg, Mark
.. Darüber hinaus sind "aktive" Fahrer auch wesentlich konzentrierter bei der Sache...
In unserem Rechtssystem ist ja leider umgekehrt: Wenn man erwischt wurde, weil man an einer der unnötigen Stellen zu schnell gefahren ist und das auch noch zugibt nach dem Motto "ja, ich weiß, dass hier 120 ist - aber dafür gibt es ja überhaupt keinen Grund und darum bin ich 160 gefahren" - dann droht einem u.U. eine noch höhere Strafe, weil es ja "Vorsatz" war. Opa, der aber überall 80 fährt, doht sowas nicht, wenn er innerorts erwischt wurde: "Huch, hier war 50 - wie schnell war ich denn??"
Mir sind Leute lieber, die wissen, wie schnell sie fahren und fahren dürfen als die Kollegen, die von beidem keine Ahnung haben.
Ansonsten machen ein paar Regeln schon Sinn - aber das damit bei uns (wie so oft) übertrieben wird, ist auch klar.
Dennoch finde ich es okay, wenn ich im Schnitt einmal im Jahr erwischt werde und meine 30-50 EUR zahle - ich sehe das eher als Gebühr für regelmäßig 15-20 km/h zu schnell fahren oder niemals ein Parkticket ziehen. :p
Ich würde sogar einen Dauerauftrag einrichten, wenn das die Sache erleichtert - aber dann wären wir wieder beim Vorsatz :o
Die Einstellung in diesem Lande dass man Leute vor sich selbst schützen muss finde ich Blödsinnig wie nicht was. Geschwindigkeitsbegrenzungen machen in den meisten Fällen Sinn, aber auch dort gibt es oft genug Regelungen um die Leute vor sich selbst zu schützen. Ein ebensolches Beispiel ist die Anschnall- oder auch die Helmpflicht. Wieso sollte man die Nichtbeachtung einer Regel unter Strafe stellen wenn die Nichtbeachtung ausschließlich demjenigen schadet der sie nicht befolgt?
Tailgunner
12.05.2008, 16:42
Wieso sollte man die Nichtbeachtung einer Regel unter Strafe stellen wenn die Nichtbeachtung ausschließlich demjenigen schadet der sie nicht befolgt?
Das macht dann Sinn, wenn jemand ohne die vorgeschriebenen Schutzvorrichtungen mit 30 km/h Gegen eine Wand knallt, sich dabei Verletzungen zuzieht, die er sich mit der Schutzvorrichtung nicht zugezogen hätte und die dann auf Kosten der Allgemeinheit auskuriert werden.
ja jörn, gut das wenigstens einer hier weitsicht hat :) bei dem meisten gelumpe das hier geschrieben wird kommt man nur ins grübeln...:(
Das macht dann Sinn, wenn jemand ohne die vorgeschriebenen Schutzvorrichtungen mit 30 km/h Gegen eine Wand knallt, sich dabei Verletzungen zuzieht, die er sich mit der Schutzvorrichtung nicht zugezogen hätte und die dann auf Kosten der Allgemeinheit auskuriert werden.
Gutes Argument, aber wo ziehst du die Grenze?
Beim Anschnallgurt?
Wieso dürfen andere Leute dann Fallschirmspringen oder sogar auf Motorräder steigen? Auf Bäume klettern? Mit Kettensägen spielen?
Das Leben ist gefährlich und wie viel Gefahr jedes eingeht, das muss jeder selbst entscheiden. Es entscheidet ja auch jeder selbst, und die Kosten trägt die Allgemeinheit, außer, wenn es um Gurte, Helme und ein bisschen Kleinkram geht.
Übrigends hat der Polizist nicht vorhandene Gurte auch nicht moniert...
Eigentlich ist das was ich getan habe ein Schwerverbrechen. Mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit in einem Cabrio auf der Landstraße unterwegs, ohne ABS, ohne ESP, ohne Bremskraftverstärker mit 4 Trommelbremsen, ja nicht mal Airbags, geschweige denn Gurte an Bord. Es gibt Leute, die steigen ums verrecken nicht mal in so Autos ein, weil sie Angst haben.
Dabei leb ich damit gut und bin in so Autos ohne Gurte & Schnickschnack schon über 40.000km gefahren... Da haben sich so manche Motorradfahrer schon mehrmals die Wirbelsäule gebrochen.
Mfg, Mark
Im Benz IMMER angeschnallt.
STFighter
12.05.2008, 18:08
Ich möchte mal kurz dazu anmerken das ich ein paar Polizisten kenne die mit vielen Regeln nicht einverstanden sind aber sie halt eben durchziehen müssen...
Tja, das ist halt die andere Seite der Medailie, aber wenn man damit nicht einverstanden ist, gehört es zur persönlichen und moralischen Verantwortung, irgendwann "Schluss" zu sagen.
Auf das "ich tue nur meine Pflicht" braucht man sich nicht herauszureden, das hatten wir schon einmal in der deutschen Geschichte, jeder ist für das was er tut selbst verantwortlich und spätestens wenn ich im Wald nem 73 jährigen der ganz alleine in der Einsamkeit an nen Baum pinkelt, 30€ abnehmen müsste, könnte ICH das moralisch nicht mehr verantworten...
Dennoch lässt es sich in Deutschland entspannt leben, weil man sich um viele Regeln drücken kann, genau wie um die Limits, nur diesmal hats halt zum ersten mal nicht hingehauen. Ich werde damit leben müssen :D
Mfg, Mark
Das macht dann Sinn, wenn jemand ohne die vorgeschriebenen Schutzvorrichtungen mit 30 km/h Gegen eine Wand knallt, sich dabei Verletzungen zuzieht, die er sich mit der Schutzvorrichtung nicht zugezogen hätte und die dann auf Kosten der Allgemeinheit auskuriert werden.
Was für Kosten der Allgemeinheit? Wenn das Ganze mal konsequent durchgezogen würde würden Leute die unangeschnallt Auto fahren oder ohne Helm mit 80 irgendwelche Schneepisten runterkacheln nicht die gleichen Krankenkassenbeiträge zahlen wie die die auf solche Sachen achten.
Tailgunner
12.05.2008, 21:40
Das könnte man von mir aus auch machen, für jedes Mal ohne Gurt erwischt 10 % mehr Krankenkassenbeitrag. Das wäre aber mit mehr Aufwand verbunden als einfach jeweils Bußgeld einzukassieren.
Es gibt sicher viel Verbesserungspotential bei den Gesetzen / Regeln in Deutschland, das streite ich auch gar nicht ab, aber viele (auch wenn sicher nicht alle) Dinge sind nun mal so und haben auch irgendwo schon ihren Sinn, auch wenn er vielleicht auf den ersten Blick ersichtlich ist. Die Regeln für den Strassenverkehr sollte auch jeder kennen, der einen Führerschein gemacht hat. Ich hätte auch nichts dagegen, wenn die Prüfung alle paar Jahre wiederholt werden müsste, damit man einige Dinge wieder auffrischt.
@Campos: Das mit dem Vorsatz ist ein zweischneidiges Schwert, sicher finde ich es auch besser, wenn jemand weiß, dass er zu schnell gefahren ist und finde die Opas schrecklich, die überall 80 fahren. Aber wenn jemand zugibt, dass er mit 200 durch eine 80er Zone gefahren ist, dann ist es meiner Meinung nach schon fair, wenn er wegen Vorsatz mindestens genauso hart bestraft wird, wie jemand, der dies aus Versehen tut.
@Mark: Wenn man ein Fahrzeug fährt, dass keine Gurte hat, weil dies als das Fahrzeug aktuell war noch nicht Stand der Dinge war, dann sehe ich das auch wie Du.
@all: Für mich ist das Thema hier erstmal erledigt, man könnte damit Bücher füllen und am Ende würde es weiterhin verschiedene Meinungen geben. Es gibt halt kein Schwarz und Weiß, kein Richtig und Falsch. Jeder sieht es auf seine individuelle Art.
Frank300TD
12.05.2008, 23:17
@all: Für mich ist das Thema hier erstmal erledigt, man könnte damit Bücher füllen und am Ende würde es weiterhin verschiedene Meinungen geben. Es gibt halt kein Schwarz und Weiß, kein Richtig und Falsch. Jeder sieht es auf seine individuelle Art.
. sehe ich auch so
Die Idee alles mit drakonischen Strafen zu belegen, ist ja schön, aber es gibt da zwei Probleme:
a) Was passiert wenn das aus versehen passiert? Wenn mal jemand versehentlich den Gurt vergisst? Menschen machen nun mal Fehler, du würdest damit so manche Geringverdiener in den finanziellen Ruin stürzen.
b) Muss sie auch einer kontrollieren, und da hapert es in Deutschland, nicht nur im Straßenverkehr.
Mfg, Mark
Was für Kosten der Allgemeinheit? Wenn das Ganze mal konsequent durchgezogen würde würden Leute die unangeschnallt Auto fahren oder ohne Helm mit 80 irgendwelche Schneepisten runterkacheln nicht die gleichen Krankenkassenbeiträge zahlen wie die die auf solche Sachen achten.
Vergesst es...
Hab gerade heute morgen in einer Ärztezeitschrift eine Krankenkassenerhebung gelesen nach der festgestellt wurde dass riskant lebende Menschen durch ihre Lebensweise die Krankenkassen - und nicht nur die Rentenkassen - entlasten. So spart der Raucher der Krankenkasse bis zu seinem Lebensende einen fünfstelligen Betrag gegenüber einem Nichtraucher.
Vergesst es...
Hab gerade heute morgen in einer Ärztezeitschrift eine Krankenkassenerhebung gelesen nach der festgestellt wurde dass riskant lebende Menschen durch ihre Lebensweise die Krankenkassen - und nicht nur die Rentenkassen - entlasten. So spart der Raucher der Krankenkasse bis zu seinem Lebensende einen fünfstelligen Betrag gegenüber einem Nichtraucher.
Jep, habe ich auch gehört: die besten Kassenmitglieder zahlen solide ein und sterben kurz nach Erhalt des Rentenalters. Und da stehen Raucher und ...ääääh.. Übergewichtige ;) ganz gut da in der Statistik.
@Tailgunner: stimmt schon - das lässt sich kaum verallgemeinern.
Vermutlich ist es einfach ein Grundproblem, dass eine Gesellschaft dieser Größe ein für alle nachvollziehbares Regelsystem braucht. Es lässt sich einfach nicht jeder Fall individuell entscheiden - da kommt es halt mal vor, dass es mal mehr und mal weniger gerecht zugeht. Mir wäre es auch lieber, wenn wir mit §1 StVO auskommen würden - aber mit dem Glauben an Vertrauen, Anstand und gegenseitige Rücksicht alleine wird es wohl leider nicht funktionieren.
:D
Keine Ahnung, mir wäre es lieber wenn du das Auto gleich kaufst :D
Mfg, Mark
So, heute morgen war Verhandlung vorm AG.
Zur Verhandlung stand ein BG-Bescheid über 50 Euro und 3 Punkte in Flensburg.
Ich wurde verurteilt, ein Verwarngeld von 35€ zu zahlen. Das ist alles. Keine Punkte, mein Konto bleibt sauber. :thumbsup:
Leider wurden mir auch die Kosten des Verfahrens auferlegt, das wird natürlich noch ein teurer Spass. Dazu noch 230km Fahrtstrecke.
Aber es zeigt wieder eindeutig, dass Recht und Gesetz eben doch nicht für alle gleich sind und mit dem richtigen Kleingeld eben vieles mehr möglich ist.
Ich wurde ja nicht alleine gefilmt, sondern dazwischen war noch eine Dame, 19 Jahre alt, in der Probezeit. Die hat neben Punkten noch einen Probezeit A-Verstoß mit Aufbauseminar und dazu in Tateinheit einen Abstandsverstoß bekommen und das alles akzeptiert...
Dieses Jahr waren meine Ausgaben an Buß- und Verwarngelder sowieso schon recht hoch, da müsste ich mir fürs nächste Jahr auf jeden Fall etwas einfallen lassen. Ich werde berichten wenn die Rechnung gekommen ist.
Jürgen Sch.
07.11.2008, 14:04
Ich meine, da gäbe es schon eine Möglichkeit :( :( ...ich muss mal überlegen :D
aber eines gilt grundsätzlich: Recht haben und Recht bekommen...da ist schon
ein riesen Unterschied :confused:
Wenn man bedenkt, wie viel erstinstanzliche Urteile aufgehoben, das Strafmaß
verändert oder die Sache wegen Rechtsfehlern wieder zurückverwiesen wird....denn in der ersten Instanz.....das waren doch auch studierte Juristen.
Aus diesem Grund sollte man als Betroffener schon abwägen, ob man dagegen
angeht...am besten mit einem guten Rechtsbeistand...nur dem reicht bei ent-
sprechender Sachlage nicht, was die Rechtsschutzversicherung zahlt..der macht eine separate Honorarvereinbarung :eek:
Alter Grundsatz: Immer überlegen, was zum Schluss dabei rauskommt....und ich sage noch einmal: Wenn der Staat alle Vergehens- und Verbrechenstatbestände so verfolgen würde wie die Ordnungswidrigkweiten...da müssten wir noch ein
paar Knäste bauen..aber beides kostet Geld..und die Verkehrsowig's bringen
Geld in die Kasse.
MfG - J.
3litercoupé
07.11.2008, 14:48
einfach an die regeln halten...
dann passiert auch nix... :cool:
Eigentlich könnte man aus euren Argumentationen nur einen logischen Schluss ziehen:
Jeder kriegt n GPS/GSM Empfänger/Sender aufs Amaturenbrett und sobald er zu schnell fährt, wirds direkt vom Konto abgebucht. Fährt man 2x im Jahr 25km/h oder mehr zu schnell, dann wird das Fahrzeug direkt ausgeschaltet und der Führerschein ist zum Schräddern ins Gerät ein zu führen...
Keine Sorge Mark, bis wir so weit sind, wird die Elektronik Deines Autos von vornherein verhindern, dass Du zu schnell fährst :D
Mir macht es eher Sorgen, dass es vielleicht irgendwann tatsächlich so weit sein wird... :( und man im Grunde völlig entmündigt ist, dafür aber vollständig überwacht... :eek:
Ansonsten kann ich mir nur den anderen anschließen:
Ball flach halten und bezahlen. Wer spielt, muß auch verlieren können. Wenn alles rechtens gelaufen ist, muß auch dazu stehen.
Verlieren ist relativ. Unterm Strich ist es Unentschieden ausgegangen, ich hab mich im Prinzip gegen entsprechendes Kleingeld von meinen Punkten freigekauft.
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